Der Dampfkochtopf (18.2.2009)

So ein Dampfkochtopf ist ein sehr nützliches Gerät, meine Mutter benutzt den ihren sehr gerne. Ich selbst bevorzuge einen normalen Schmortopf, mit dem es zwar länger dauert, wo ich aber jederzeit nachschauen kann, was darin abläuft. Der Dampfkochtopf ist nach meinem Gefühl etwa so, wie das Essen in eine Erdumlaufbahn zu schicken und anfangen, für eine weiche Landung zu beten.

So ein Dampfkochtopf verfügt über ein Kontrollinstrument - die Druckanzeige - und eine Eingriffsmöglichkeit in Form eines Ventils, um kontrolliert Druck abzulassen. Die Bedienung ist ganz einfach und jede Hausfrau kommt recht schnell damit zurecht. So ein Sicherheitsventil gibt es ebenfalls bei richtig großen Dampfmaschinen. Wobei man da, zumindest bei den älteren Modellen, einen Backstein drauflegen konnte, um mehr Druck im Kessel zu halten. Mehr Druck bedeutete mehr Leistung, höhere Umdrehungszahlen und ein schnelleres Schiff. Allerdings riskierte ein Kapitän mit einem solchen Backstein eine Kesselexplosion.

Unsere Kanzlerin - das Attribut "geliebt" ist ihr in den letzten Monaten abhanden gekommen - beruft sich schon mal auf die schwäbische Hausfrau. Gut, eine schwäbische Hausfrau hätte beim "Erblastentilgungsfonds" nicht so schamlos gelogen oder wenigstens erschreckendes Unwissen gezeigt. In der Küche sind die schwäbischen Hausfrauen für ihre Künste beim Spätzle schaben bekannt. Ob sie Dampfkochtöpfe benutzen, weiß ich nicht, bei der ihnen nachgesagten Sparsamkeit der Schwaben kann ich jedoch davon ausgehen. Folglich kennt eine schwäbische Hausfrau auch den Zusammenhang zwischen Druckanzeige und Sicherheitsventil.

Unsere Kanzlerin kennt den offensichtlich nicht. Und sollte sie ihn kennen, verfährt sie wie ein Kapitän auf Rekordfahrt, der den Kniff mit dem Backstein anwendet. Während der Kapitän das ganz bewußt und für ein höheres Ziel macht, sollten wir das bei Angela Merkel nicht voraussetzen. Spätestens seit Helmut Kohl werden in Deutschland nur noch Leute Bundeskanzler, die vielleicht im persönlichen Gespräch durchaus intelligent und zurechnungsfähig sind, in ihrem Amt aber eher alle jene Eigenschaften zeigen, die der schwäbischen Hausfrau in Karikaturen und Klischees unterstellt werden: Ein Horizont bis an den Rand des eigenen Kochtopfs, dümmliches, beschränktes Verhalten gegenüber Dritten, Unterwürfigkeit gegenüber allen Autoritäten und einen Ehemann, der völlig unter dem Pantoffel steht.

Merkel wollte gemütlich durchregieren, sich auf Kosten der Steuerzahler die Welt anschauen, mit den wichtigen Leuten auf die Pressephotos und ansonsten hin und wieder einen wohldotierten Preis einstecken, Huldigungen des Parteivolkes entgegen nehmen und Lobeshymnen über die eigene Amtsführung lesen. Halt das, was dem DDR-Staatsratsvorsitzenden durch sein Amt beschert wurde, wie ihren großen Vorbildern Ulbricht oder Honecker. Eisberge gucken, den Dalai-Lama empfangen, mit dem großen Warlord aus Übersee ein Schweinchen grillen und in Yad Vaschem betroffen dreinschauen, darauf hatte sie sich vorbereitet. Von einer Weltkrise war nie die Rede. Darauf war sie nicht vorbereitet, dafür fehlen ihr die Konzepte und die klugen Leute, denn in ihrer Umgebung haben nur die Ja-Sager überlebt.

In welche Richtung ihre Regierung geht, konnte man gleich am Anfang durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer um fast 20 Prozent sehen. Verkauft wurde das als "Ehrlichkeit", weil eine Erhöhung bereits im Wahlkampf angekündigt war. Aber was halten Sie von einem Verkäufer, der nach dem Abschluß des Vertrags den Preis um satte 50 Prozent erhöht? Trotz der größten Steuererhöhung aller Zeiten, trotz einer großen und damit durchsetzungsfähigen Koalition, hat es diese Merkel-Regierung nicht geschafft, in den guten Anfangsjahren ohne Neuverschuldung auszukommen. Angekündigt wurden bessere Zeiten für 2011, bis dahin wollte man erst noch einmal so richtig die eigene Großartigkeit bejubeln lassen.

Die vollmundig angekündigten "Entlastungen" der Bürger, selbst jetzt, vor dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise, sind nicht mehr als halbherzige Kosmetik im Nachhinein. Sie wirken nur deshalb überhaupt als Entlastung, weil zuvor die Belastung in unverantwortliche Höhen getrieben worden war. Wenn Musterrechnungen ausweisen, daß über 70% des Bruttoeinkommens eines Normalverdieners für offene und versteckte Abgaben draufgehen, dann haben wir im tiefsten Frieden Zustände, die eigentlich dem Höhepunkt eines Weltkriegs entsprechen.

Natürlich artet Regieren in Arbeit aus, wenn man es richtig machen will. Es ist viel einfacher, die Regierungsarbeit zu delegieren. Der Parteifunktionär, ob als Abgeordneter, Minister oder Kanzler, hat am wenigsten zu tun, wenn es darum geht, Vorlagen aus Brüssel in nationales Recht umzusetzen. Da gibt es keine Debatten, Widerstand ist zwecklos, Abnicken und Durchwinken genügt, so bleibt mehr Zeit, die Diäten durch Nebentätigkeiten aufzubessern. 80% der Gesetzesvorlagen kommen fertig von der EU, der deutsche Teilzeitpolitiker hat sich damit bestens eingerichtet und tischt seinem Wähler trotzdem das Märchen von einer 60, 70 oder 80 Stunden Woche auf, gepaart mit dem noch eindrucksvolleren Märchen der hohen Verantwortung, die ein Abgeordneter zu tragen habe.

Die Verantwortung zeigt sich besonders dann, wenn ein paar Reporter gezielt nach Details in Gesetzesvorlagen fragen. Die ach so hochqualifizierten, verantwortungsbewußten und am unteren Ende der Angemessenheit bezahlten Abgeordneten wissen praktisch nie, wofür sie gerade wie eine dressierte Affenhorde die Hand heben. Es strengt schließlich an, lange, trocken formulierte Texte zu lesen und dann auch noch zu verstehen. Zumal diese Texte bewußt so verfaßt worden sind, daß der Abgeordnete lieber zum "Arbeitsessen", an den Stammtisch oder in eine Talkshow geht, anstatt das zu tun, wofür er vom Volk gewählt und gemessen an seinen Qualifikationen fürstlich bezahlt wird.

Der "gläserne Abgeordnete" wird mit allen Mitteln verhindert, hier gilt es, die persönlichen Daten und die Privatsphäre der Herrschaften zu schützen. Der "gläserne Bürger" wird hingegen mehr und mehr verwirklicht. Der Paß wird längst mit biometrischen Daten angereichert, Fingerabdrücke sind vorläufig noch freiwillig. Behörden haben das Recht, in jedes Konto zu schauen. Anbieter von Mobiltelephonen müssen die Verbindungsdaten über ein halbes Jahr speichern, wodurch der Staat Bewegungsprofile der Bürger erstellen kann. Das Internet und der E-Mail-Verkehr werden ebenso überwacht. An allen Ecken werden Kameras montiert, natürlich nur zu unserer Sicherheit. Denn das ist der Sinn der Überwachung durch den Großen Bruder, die Sicherheit - des Staates vor seinen Bürgern.

Dabei reden wir bei der vielbeschworenen Terrorgefahr über Nichtigkeiten. Bis auf den völlig überflüssigen Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan gab es in den letzten Jahren keine Terrortoten in Deutschland zu beklagen. Es gab nicht einmal gelungene Anschläge von jenen gefürchteten Terror-Organisationen. Die Sterblichkeit im alltäglichen Ehe-Terror ist weitaus größer, Familiendramen schaffen es aber nur ganz selten in die Nachrichten. Rauchen, Alkohol, Übergewicht, Bewegungsmangel, Straßenverkehr - das sind die wahren Mörder in Deutschland. Und, nebenbei, auch in Israel. Kassam-Raketen wirken sich nur auf die Nachkommastellen in der Statistik aus.

Patriotismus wird in diesem Land nur in homöopathischen Dosen zugelassen. Oh, zur Fußball-Weltmeisterschaft oder zur Europameisterschaft, da darf man Flagge zeigen, da dürfen sich die Leute Fähnchen ans Auto montieren, die eine Autobahnfahrt nicht überstehen. Zum Dank dafür spielen unsere Millionenkicker regelmäßig in den entscheidenden Spielen Schlafwagenfußball. Richtig fit sind die nur im Werbefernsehen.

Nach dem Sportereignis, wenn der zweite oder dritte Platz als Erfolg ausgegeben wird, sollten die Fähnchen bitteschön wieder verschwinden. Wo kämen wir denn hin, wenn wir das Deutschtum betonen? Wir sind schließlich ein multikulturelles Einwanderungsland, mit Schulen, in denen Deutsch zur Fremdsprache geworden ist, da gehört das "Deutsche" auf den Müll der Geschichte. Die paar Rechtsradikalen und Ewig-Gestrigen, die in diesem Müll herumkramen, kann man aussondern oder verbal niedermachen. Seit Bundeskanzler nicht mehr in Deutschen Mark, sondern in internationalen Euros bezahlt werden, nimmt dies immer mehr zu. Deutsch? Nein, danke!

Aber keine Sorge, es gibt ein einigendes Band. Das hat zwar nichts mit Patriotismus zu tun, eher mit dem genauen Gegenteil, dem staatlich verordneten Haß auf alles Deutsche. Wie im finsteren Mittelalter wird in diesem Land ein Glaube vorgeschrieben, der Glaube an Holocaust™. Es gibt da eine offenkundige Zahl, 386.400. Diese Zahl steht in jedem Lexikon, Sie können diese überall nachschlagen. Ob Sie diese Zahl glauben oder nicht, stört nicht, deswegen kommen Sie nicht ins Gefängnis. Und wenn Sie diese nachmessen wollen, dürfen Sie das jederzeit tun. Das ist natürlich nicht die Zahl irgendwelcher Opfer, sondern die mittlere Entfernung Erde-Mond in Kilometern. Diese Zahl ist nirgendwo festgeschrieben, nicht einmal im deutschen Strafgesetzbuch, trotzdem ist sie allgemein bekannt.

Die Zahl sechs Millionen hingegen ist festgeschrieben. Gut, ihre einzelnen Komponenten, wer wo und wie oft gestorben ist, variieren ständig, aber die sechs Millionen sind offenkundig. Deshalb, weil sie offenkundig ist - und im deutschen Strafrecht festgeschrieben - weiß jeder ganz genau, daß sie richtig ist. Und weil jeder weiß, daß sie richtig ist, kann jeder, der behauptet, nicht daran zu glauben, dies nur in der Absicht tun, diese ewige Wahrheit zu leugnen. Untersuchungen, Berechnungen und Messungen sind folglich verboten, denn sie bekunden schließlich den Geist des Unglaubens. Immerhin, anders als im Mittelalter landen Ungläubige und Ketzer nur noch symbolisch auf dem Scheiterhaufen. Heute geht das mit Geldstrafen und Gefängnis ab. Der Hut dort auf der Stange muß nun einmal ehrfürchtig gegrüßt werden, darüber wacht in Deutschland eine eifernde Justiz.

Die Pseudo-Religion von Holocaust™ nimmt immer bizarrere Züge an. Damit erhöht sich der Druck im Dampfkochtopf. Kritik an Israel ist Antisemitismus, Kritik an jüdischen Finanzhäusern ist Antisemitismus, Kritik am immer unverschämter auftretenden TV-Moderator Michel Friedman ist Antisemitismus. Und Antisemitismus ist natürlich böse, ganz, ganz böse... Viel schlimmer, als eben mal einen Haufen Zivilisten in Gaza zu massakrieren und zu verstümmeln.

Und warum? Weil durch Holocaust™ gutes Geld verdient wird. Die Religion sichert Einkommen und Posten, sie ist so felsenfest verankert, als könnte sie die Fundamente der ganzen BRD tragen. Oder soll ich sagen, der Neuauflage der DDR? Vor 1990 gab es diesen religiösen Eifer nicht. Dies ist der Backstein auf dem Sicherheitsventil, der zur Kesselexplosion führt. Er liefert das Totschlagsargument, das alle anderen in Schach hält.

Zu hohe Steuern? Denk an den Holocaust™! Zu hohe Abgaben an Europa? Sei froh, daß Europa uns überhaupt aufnimmt! Denk an den Holocaust™! Überfremdung in Deutschland? Welch ein Glück, denn die Deutschtümelei hat uns doch nur den Holocaust™ gebracht! Israel ist ein Apartheitsstaat, in dem Nichtjuden Bürger zweiter Klasse sind? Der eine ständige Bedrohung für seine Nachbarn ist? Der einen Krieg nach dem anderen führt? Mag alles sein, aber gerade wir Deutsche müssen fest und unverbrüchlich an der Seite von Israel stehen, schließlich haben wir den Holocaust™ veranstaltet. Unsere Politiker sind unfähige Halunken, die das Land zu ihrem eigenen Vorteil ausplündern? Aber sie sorgen doch dafür, daß der Holocaust™ niemals vergessen wird! Das sind "Gerechte unter den Völkern", die stolz ihre Ehrendoktortitel von israelischen Universitäten tragen oder freudig Preise und Ehrungen von jüdischen Organisationen entgegen nehmen. Und wofür? Weil sie immer als eifrige Handelsvertreter für alle Rechte der Weltfirma Holocaust™ eintreten und dafür solche Provisionen verdient haben.

Die schwäbische Hausfrau kennt mindestens drei Methoden, um ihren Dampfkochtopf und die Kücheneinrichtung zu retten: Sie nimmt entweder den Backstein vom Sicherheitsventil und sogt dafür, daß dieses seine Funktion erfüllen kann, oder sie dreht die Heizung unter dem Topf ab, oder sie schiebt den Topf auf eine andere, eine kalte Herdplatte. Aber eine schwäbische Hausfrau würde auch nicht den Bundestag und das ganze Volk belügen.

Der Kapitän hingegen möchte mit seinem Backstein etwas erreichen, deshalb riskiert er den Untergang seines Bootes. Entweder ist er ein besonders ehrgeiziger Kapitän oder ein besonders gehorsamer Kapitän, der von seinem Reeder erpreßt wird, weil seine Papiere ein paar unklare Punkte aufweisen. Unsere Kanzlerin kann weder als Fräulein Kasner, noch als geschiedene Frau Merkel, noch als aktuelle Frau Sauer die Herkunft oder die Qualitäten einer schwäbischen Hausfrau nachweisen. Besonderen Ehrgeiz als Kapitänin hat sie ebenfalls noch nie gezeigt. Gut, Eisberge gucken, den Dalai-Lama empfangen und außerdem durch die Weltgeschichte gondeln, das wollte sie schon immer, aber sonst... Etwas für Deutschland erreichen oder gar ihren Amtseid erfüllen, das lag nie in ihrer Absicht.

Bleibt also der Gehorsam. Es ist natürlich interessant, in einem Staat zu leben, der gerade bewußt gegen die Wand gefahren wird. Der Dampfkochtopf überhitzt und wird demnächst explodieren. Wer dann am Herd steht, wird zumindest schwer verletzt, wenn nicht gar getötet. Um das zu verhindern, wurden diese Sicherheitsventile eingebaut.

Hätte Deutschland mit einer vernünftigen Regierung die Chance, sich der Krise zu entziehen? Nicht wirklich, denn wenn das Erdgeschoß eines Hauses gesprengt wird, fällt auch der dritte Stock. Deutschland ist zu klein, um als Insel der Seligen der Krise zu entgehen. In einem Punkt ist Deutschland jedoch ungeheuer gefährlich, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Damit meine ich nicht die sechs Millionen durch Holocaust™ festgeschriebenen Toten. Ich meine auch nicht die von geschichtlich Unbeleckten und deutschen Politikern behauptete Alleinschuld der Deutschen an den Weltkriegen, die nachweisbar von den späteren Siegern vorbereitet und herbeigeführt worden sind.

Die wahre Gefährlichkeit Deutschlands besteht darin, daß sich Deutschland nach solchen Krisen extrem schnell regeneriert. Kein anderes Land wäre nach dem 30jährigen Krieg wieder auf die Beine gekommen. Großbritannien und Frankreich haben nicht einmal die Zahlungen aus dem Versailler Vertrag genutzt, um nach dem ersten Weltkrieg ihre alte Macht wiederherzustellen. Sie haben ihren Sieg schlechter weggesteckt, als Deutschland seine Niederlage. Nach dem zweiten Weltkrieg hat sich der Wiederaufbauwille noch deutlicher gezeigt.

In diesen Krisen war Deutschland das Zentrum der Zerstörung, das Schlachtfeld des jeweiligen Krieges. Die Krise, die jetzt beginnt, wird so inszeniert, daß sie die ganze Welt erfaßt. Eine vernünftige Regierung würde Deutschland darauf vorbereiten, den Wiederaufbau noch effizienter gestalten. Deshalb liegt jetzt der Backstein auf dem Sicherheitsventil, um alle Eigenschaften wegzuzüchten, die Deutschland einen Vorteil geben würden. Denn sonst würde Deutschland zum Sieger des dritten Weltkriegs, ohne ihn wirklich zu führen.

Deshalb wurde alles, was Deutsch gewesen war, systematisch zerstört. Die deutsche Kultur wurde in Trümmer bombardiert, Bücher und Kunst wurde geraubt, in die USA und in die Sowjetunion geschafft. Was übersehen wurde, erleidet "Unfälle", wie die Herzogin-Amalie-Bibliothek. Oder es wird im Rahmen der "Wiedergutmachung" an Erben übergeben, die diese großartigen und unersetzlichen Andenken an ihre Vorfahren schnellstens meistbietend versteigern.

Deutsche Patente wurden geplündert, die Wissenschaftler und Ingenieure abgeworben oder gleich entführt. Der Westen, die Alt-BRD, wurde amerikanisiert, von der Pseudo-Kultur der Kolonialherren überrollt. Was noch übrig geblieben war, wurde durch die 68er gefleddert. Die Überreste wurden judaisiert, dank Holocaust™ wurde fortwährend der unendlich große Beitrag jüdischer Künstler und Wissenschaftler herausgestrichen.

Die deutsche Sprache wurde und wird durch Fernsehen, Rundfunk und Presse schrittweise verfälscht. Deutsche Begriffe werden durch Anglizismen ersetzt und durch die neue Schlechtschreibung entwurzelt. Wer mit diesem Neuschreib aufwächst, der stolpert beim Lesen "alter" Bücher, die nicht in die unlogische Orthographie transskripiert worden sind. Das deutsche Kino produzierte noch in den 50ern und 60ern sehenswerte Filme, ab dann wurden daraus "Problemfilme" oder gleich "Dokumödien". Was in die Kinos und auf die Fernsehschirme gelangt, stammt aus den USA. Ballerfilme mit amerikanischen Helden, wahlweise in der Vergangenheit des "Wilden Westens" (mit Unmengen hingemetzelter Indianer), im zweiten Weltkrieg (mit Hekatomben hingemetzelter Deutscher), in der Gegenwart (mit vergleichbar großen Zahlen hingemetzelter Russen/Vietnamesen/Iraker/usw.), oder in der Zukunft (mit explodierenden Raumschiffen und Planeten, sowie ungezählten hingemetzelten Außerirdischen). Niveau? Wer braucht das, solange genügend Munition da ist!

Die deutsche Wirtschaft wurde gezielt ausverkauft. Was einstmals solide und deutsch war, sind heute internationale Konzerne mit einem alten Namen, bei denen mit etwas Glück noch die Verwaltung in Deutschland sitzt, obwohl als Konzernsprache längst Amerikaans festgelegt wurde. Deutsche Staatsbetriebe, die mehr als hundert Jahre problemlos die Bevölkerung versorgt haben, sind inzwischen privatisiert, mit "Managern", die Millionengehälter einstreichen, ohne bessere Leistungen zu erbringen, als die früheren Ministerialbeamten an der Spitze. Das deutsche Geld, das nach dem Krieg viel zur Identität der Deutschen beigetragen hatte, das für die Bevölkerung der DDR eine ewige Verlockung darstellte, wurde zu Gunsten einer verfallenden Esperanto-Währung aufgegeben. Der zweite Sinn dieser Maßnahme war, die Deutschen noch schneller zu enteignen und ihnen die Früchte ihrer Arbeit abzunehmen.

Deutsche Arbeiter haben produziert, was auf den Märkten der Welt viel Geld eingebracht hatte. Das erwirtschaftete Geld floß aber nicht an die deutschen Arbeiter, sondern versickerte in den Tiefen der EU-Verteilmaschine. Spanien und Italien, Frankreich und Portugal, Griechenland und Belgien - sie alle kauften in fernen Ländern mit dem Geld ein, das deutsche Arbeiter erwirtschaftet haben. 200 Milliarden Euro deutscher Überschuß pro Jahr wurden zu 10 Milliarden Überschuß der gesamten Euro-Zone, also 190 Milliarden Euro Zuschuß für die Leistungsbilanzen anderer Länder. Dankbarkeit brauchen wir dafür nicht zu erwarten, schließlich sind wir das Volk, das den Holocaust™ veranstaltet hat. Wir müssen im Gegenteil selbst dafür dankbar sein, daß unser Geld überhaupt genommen wird.

Der Zusammenhalt des deutschen Volkes, der sich in Notzeiten bewährt hat, wird durch die Umvolkung aufgelöst. Tüchtige, unternehmerische, arbeitsfreudige Deutsche werden außer Landes getrieben, unter dem Beifall des deutschen Fernsehens. Dank des langjährigen Merkel-Aufschwungs haben die Leute unsichere Arbeitsplätze, real sinkende Einkommen, schwindende Ersparnisse, weniger Freiheit, dafür aber mehr Bürokratie, mehr Vorschriften, mehr Gängelung und mehr Überwachung. Kein Wunder, daß gut ausgebildete Leute in Scharen dieses abgewirtschaftete Land verlassen. Ausgeglichen wird das durch Zuwanderer. Darunter sind durchaus ebenfalls tüchtige, unternehmerische und arbeitsfreudige Leute, doch auch viele Menschen, die sich ins soziale Netz fallen lassen, hier kriminell werden und eine Parallel-Gesellschaft aufbauen. Während jedes Land der Welt Druck auf die Zuwanderer ausübt, sich schnellstens in die Ordnung der neuen, selbstgewählten Heimat einzupassen, wird in Deutschland der Druck auf die Einheimischen ausgeübt, sich unter Aufgabe aller Traditionen dem Fremden zu öffnen. Und das ist gut so, denn schließlich haben wir den Holocaust™ veranstaltet. Wir müssen froh sein, wenn wir in fremden Völkern aufgehen, es als Gnade empfinden, wenn der Makel der deutschen Abstammung von uns genommen wird.

Die letzten deutschen Patrioten werden in diesem Land sofort in die rechte Ecke gestellt, sind selbstverständlich allesamt Neonazis und natürlich genau diese Art Menschen, die den Holocaust™ herbeigeführt haben. Jeder Denunziant wird zum geachteten Antifaschisten hochstilisiert, er darf im Fernsehen auftreten, anstatt für die Kosten aufkommen zu müssen, die sinnlose Strafanzeigen verursachen. Wer Patrioten aus Veranstaltungslokalen werfen läßt, wer "Rechten" das Hotelzimmer verweigert, wer im Verein mit Zehntausend Gegendemonstranten die Trillerpfeife bläst, um fünfhundert "Neonazis" einzuschüchtern, der dient als leuchtendes Beispiel für "Zivilcourage". Dabei sind es genau diese Leute, die alles nachbeten, was ihnen die Autoritäten vormachen, die den Holocaust™ zugelassen haben.

Ich habe den einstigen "deutschen Michel" in "Albert" umgetauft, weil von dem, was früher Deutschland und die Deutschen ausgemacht hat, nichts mehr übrig ist. Die Alberts hier im Land, die sich um nichts kümmern, alle vorgesetzten Nachrichten kritiklos in sich hineinfressen, die Thomas Gottschalk für niveauvolle Unterhaltung halten und von amerikanischen Ballerfilmen gar nicht genug bekommen, das sind die Leute, die in diesem Dampfkochtopf schmoren. Würde das Sicherheitsventil funktionieren, könnten die Alberts noch lange friedlich vor sich hinleben. Aber da liegt der Backstein drauf, deshalb wächst der Druck. Wir sind in einer kritischen Lage: Die optimistische Version ist, daß die Alberts aufwachen, und die Explosion beginnt. Die pessimistische Version, auf die unsere Regierung hinarbeitet, ist die Explosion, die diese Alberts aufweckt, aber dann ist es zu spät.

Wie ergeht es den Alberts in der Explosion? Haben sie eine Chance in der Krise? Ja, aber nur, dank ihrer großen Zahl. Die Alberts sind dem Untergang geweiht, nur wenige werden es schaffen, wieder deutsche Michels zu werden, wenn unsere Gesellschaft in Trümmern liegt. Tröstlich ist dabei nur die Gewißheit, daß diese Explosion die Handlanger, die Verräter am deutschen Volk ebenfalls erfassen wird. Wenn Holocaust™ seinen Zweck erfüllt hat, ist seine Priesterschaft überflüssig. Jene selbsternannten Götter, die diese Priesterschaft eingesetzt haben, haben dann andere Sorgen. Wer sich als Lenker des Schicksals gefühlt hat, muß einsehen, daß er nicht mehr als ein Bauernopfer darstellt, wenn die wütenden Alberts über ihn herfallen.

© Michael Winkler