Konspiration (10.2.2010)

Ich möchte es gleich am Anfang sagen: Konspiration ist das Ende von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Sie ist eines der Symptome für einen verrottenden Staat, aber nicht die Krankheit selbst. In einer funktionierenden Demokratie mit Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt müssen nur Verbrecher konspirative Praktiken pflegen, politisch interessierte Bürger brauchen das nicht. Die Untergrundarbeit von Verbrechern, auch wenn es sich dabei um Organisierte Kriminalität handelt, ist noch keine Konspiration. Die effektive Verteilung von Kokain, der Handel mit osteuropäischen Frauen und alles andere, worin ein Michel Friedman verwickelt war, ist mangels politischer Zielsetzung keine Konspiration.

Eine Konspiration hat politische Ziele, die nicht unbedingt auf eine Revolution und den Umsturz der Regierung ausgerichtet sein müssen. Konspiration in der DDR arbeitete auf die "Republikflucht" hin, auf ein Verlassen des repressiven Unrechtssystems. Konspiration in der BRD ist nötig geworden, um gegen die staatliche Propaganda anzukämpfen, um die letzten Reste der deutschen Seele zu retten. Konspiration in der BRD ist bereits nötig, um politische Versammlungen störungsfrei abzuhalten.

Auch der Staat bedient sich des Mittels der Konspiration, um unerwünschte Meinungen zu bekämpfen. Da wird ganz offen zum "Kampf gegen Rechts" aufgerufen, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen. So seltsam es klingen mag, aber seit 1944 ist kein einziger Jude nach Auschwitz verschleppt worden. Und seit die Alliierten keine deutschen Städte mehr bombardieren, werden Synagogen nur noch gebaut und nicht gesprengt. Der schreckliche Antisemitismus, gegen den der "Kampf gegen Rechts" so entschlossen vorgeht, bezieht sich heute auf WORTE, die den Juden nach Ansicht der Meinungskontrolleure womöglich nicht gefallen.

Die Zahl der "linken" Gewalttaten liegt mehr als zehnmal höher als die Zahl der "rechten" Gewalttaten. "Rechte" Straftäter werden öffentlich an den Pranger gestellt, die Richter und Staatsanwälte sind angehalten, möglichst hohe Strafen auszusprechen. "Linke" Straftaten werden hingegen unter der Decke des Schweigens verhandelt, hier sollen Richter und Staatsanwälte größtmögliche Milde walten lassen. Wo "Rechte" unweigerlich im Gefängnis landen, bekommen "Linke" bestenfalls ein paar Sozialstunden verordnet. Jede Hakenkreuz-Schmiererei von hochalkoholisierten Jugendlichen wird zu einer "rechten" Straftat, eine Sachbeschädigung mit einem äußerst verwerflichen Hintergrund, wenn hingegen ein paar "Linke" wieder einmal Autos anzünden, die ihrer Meinung nach den Reichtum der Besitzer dokumentieren, wird das längst nicht mehr erwähnt.

Ich habe es selbst erlebt: Die E-Mail eines anonymen Denunzianten reicht aus, damit ein Dorfbürgermeister in Panik eine Veranstaltung absagt, Druck auf einen Sportverein ausübt und denen androht, ihnen öffentliche Gelder zu streichen. Dabei verteile ich auf meinen Vorträgen gar keine Waffen, ich rufe nicht zum Bürgerkrieg auf und rege noch nicht einmal dazu an, den Dienstwagen des Bürgermeisters anzuzünden. Als islamischer Haßprediger hätte ich weniger Probleme, da erschiene so ein Dorfbürgermeister zum Vortrag und hält eine Grußadresse über den Erfolg von Integration und Völkerverständigung.

Die Unterschiede der heutigen "Antifaschisten" zur SA vor 1933 bestehen in den sauberen Uniformen der SA, dem disziplinierten Auftreten der SA und der mangelnden staatlichen Toleranz gegenüber der SA. Immerhin, da anders als damals durch die kommunistischen Kampfgruppen, auf die Antifaschisten nicht geschossen wird, beschränkt sich deren Waffengebrauch auf Farbbeutel, Pflastersteine und Molotow-Cocktails. Wobei ein brennender Polizist leider nichts davon hat, daß die lieben Linken ja bloß für Freiheit und Demokratie eintreten, um diese Werte entschlossen gegen "Rechts" zu verteidigen.

"Wer ein Jud ist, das entscheide ich!" - dieser Ausspruch ist von Hermann Göring überliefert. Heute entscheidet jeder Links-Aktivist, wer ein "Rechter" ist, gegen den ungestraft gehetzt werden darf.

Der Zweck einer Konspiration ist es, sich der staatlichen Kontrolle zu entziehen. Diese Kontrolle gab es zu allen Zeiten, schon Großkönig Xerxes schickte einen Geheimdienst gegen Griechenland. Das typische Bild der Konspiration ist eine Versammlung im Hinterzimmer einer Kneipe, in das nur die Mitglieder eines Geheimbundes dürfen. Zu diesem Bild gehört jedoch genauso der Spitzel, der entweder unter ihnen sitzt oder die Konspiration belauscht und eifrig Notizen macht.

Eine Konspiration der alten Form setzt eine Organisation voraus. Diese Organisation führt Mitgliederlisten, verwaltet Beiträge und Spenden, koordiniert Aktionen und treibt auch schon mal Schutzgelder ein ("Revolutions-Steuer"). Eine derartige Organisation ist jedoch anfällig; wenn der Gegner, also der Staat, die Mitgliederlisten findet, wird die ganze Organisation auf einmal ausgehoben.

Die Konspiration entwickelte sich schon in früheren Zeiten zur Kunst. Am wenigsten geeignet für Konspiration ist eine Partei, denn eine Partei hat eine Satzung, einen Vorstand, der dem Staat bekannt ist, sie führt Korrespondenz mit ihren Untergliederungen und dem einzelnen Mitglied. Parteibeiträge werden von der Steuer abgesetzt und damit dem Finanzamt offengelegt. Eine Partei ist geradezu das Beste, was dem Staat passieren kann, denn Parteien lassen sich wunderbar unterwandern und so von innen ausforschen. Ein Weltkriegsgefreiter namens Adolf Hitler wurde als Spitzel zur Deutschen Arbeiter-Partei geschickt, das Vorgehen ist folglich nicht gerade neu.

Die nächstbessere Form ist die "Bewegung". Wenn ich es im Gespräch wieder einmal ablehne, eine Partei zu gründen, fällt oft genug der Satz, eine "Bewegung" sei ohnehin besser. Damit eine Bewegung wirklich etwas bewegt, benötigt sie eine straffe Führung, damit übernimmt sie alle Nachteile einer Partei. Eine konspirative Bewegung besteht aus Zellen, mit Meldeketten und Hierarchieebenen. Die Zellstruktur sieht so aus: Eine Zelle hat sechs bis zwölf Mitglieder, die sich konspirativ treffen, im berühmten Hinterzimmer oder gleich in der jeweiligen Wohnung. Jeder Angehörige dieser Zelle gehört gleichzeitig einer Unterzelle an, die nur er allein kennt. Die Unterzelle ist selbst wiederum eine Zelle, die eigenen Unterzellen besitzt. So kennt jedes Mitglied der Konspiration nur zwanzig andere Mitglieder. Trotzdem ist die Kommunikation gewährleistet, über eine Meldekette. Neun Ebenen erfassen die komplette Bevölkerung der BRD, elf Ebenen die ganze Welt.

Eine solche Organisation ist jedoch ebenso schwer aufzubauen wie zu unterwandern. Werden Mitglieder per Zeitungsanzeige gewonnen, geht es schnell und man wirbt sich die Spitzel gleich mit an. Erfordert eine Aufnahme ein jahrelanges Kennenlernen, dauert es sehr lange, dafür wird es den Spitzeln sehr schwer, in die Organisation einzudringen. Ich gebe zu, eine solche Bewegung hat ihren Reiz, denn wer wäre nicht stolz darauf, insgeheim am Aufbau einer besseren Welt mitzuarbeiten? Allerdings gibt es solche Bewegungen bereits, denn die Freimaurer oder die Scientology nutzen die konspirativen Techniken. Letztere übrigens sehr aufdringlich, die füttern seit 23 Jahren meine Briefkästen und ich füttere meine blaue Tonne, weil ich damals leichtfertig ein einziges Buch von denen bestellt habe.

Vergleichen Sie den Staat mit einem großen Hammer, einem 500-Gramm-Fäustel, dann wissen Sie, wie eine Konspiration aussehen sollte. Eine Partei ist dabei ein akkurat aufgebautes Tee-Service, wie geschaffen, um mit dem Hammer zerschlagen zu werden. Eine Bewegung gleicht einer Anzahl Mokkatassen oder Schnapsgläser, die in einer Wohnung versteckt sind. Jedes einzelne Gläschen hat keine Chance, wenn es erst mal aufgespürt ist, doch bis dahin muß sich der Hammerschwinger abmühen. Die ideale Form der Konspiration ist jedoch ein Schwarm Fruchtfliegen. Das sind lästige kleine Biester, millimetergroß, ziemlich harmlos, aber schwer zu fangen. Dafür ist so ein Fäustel das ideale Werkzeug. Schnell und hart zuschlagen, das übersteht keine Fruchtfliege, wenn sie tatsächlich getroffen wird. Ganz beiläufig geht bei dieser Fliegenjagd die Kücheneinrichtung in Trümmer, die Wohnzimmereinrichtung, das ganze Badezimmer...

Erinnert Sie dieses Bild an etwas? Ja, genau das passiert gerade. Merkel-Deutschland schlägt mit dem Faustkeil, dem primitivsten Werkzeug der Menschheit, gegen Fruchtfliegen. Dabei geht die Einrichtung zu Bruch, der Anschein von Demokratie und Rechtstaatlichkeit. Bedingt durch ihre Herkunft und ihren DDR-Werdegang, sind diese Werte für die bunte Kanzlerin ohnehin bar jeder Bedeutung. Zurück zu Honecker, zurück zu Ulbricht, zurück zu den kuscheligen Zeiten von Josef Stalin. Ob Faschisten, Konterrevolutionäre oder Antisemiten - solange nur ein Feindbild aufgebaut wird, gegen das Demagogen die Volksmassen aufhetzen, ist alles so, wie es sein sollte.

Wenn ein Shimon Peres "aus erzieherischen Gründen" vor dem deutschen Parlament fordert, daß 90jährige einer "gerechten" Strafe zugeführt werden, klingt das ganz nach seinem Glaubensbruder Ilja Ehrenburg, der "tötet, tötet, tötet" gefordert hatte, die Vergewaltigung von Frauen, die bestialische Ermordung von Kindern, solange es Deutsche betrifft. Auch ein John Demjanjuk ist nur eine Fruchtfliege, auf die gerade mit dem schweren Hammer eingeschlagen wird. Und wie immer wird dabei mehr Porzellan zerschlagen, so sehr die Propaganda-Medien auch daherlügen.

Erinnern Sie sich noch an Alois Mannichl? Ja, das war der Polizist, der irgendwie ein Lebkuchenmesser in seinen Körper appliziert hat. Zuerst wurde die Verletzung übertrieben, die sich inzwischen als harmlos herausgestellt hat. Dann wurden "Neonazis" gesucht, mit höchst auffälliger Tätowierung, die trotzdem völlig unbekannt waren und nie gefunden wurden. Dann hat man wenigstens ein paar "der Beihilfe Verdächtige" festgenommen, doch die hatten Alibis und mußten wieder freigelassen werden. Der Vorschlaghammer Mannichl hat nicht einmal eine Fruchtfliege getroffen, sondern bestenfalls eine Kloschüssel zerschlagen.

So und nicht anders funktioniert Konspiration! Ist Konspiration gefährlich? Ja, das ist sie. Mich hat der Hammer bis jetzt nicht wirklich getroffen, ich wurde nur vom Luftzug gegen die Wand geschleudert und bin eine gewisse Zeit liegen geblieben. Ich habe es überstanden und der Hammer hat ein weiteres Loch in der Wohnungseinrichtung hinterlassen. Das gehört zum üblichen Risiko. Andere Leute sind mehr Risiken eingegangen und wurden härter getroffen. Es gibt noch weitaus verwerflichere Richter als jene, mit denen ich zu tun gehabt hatte. Ich nutze meine Chance und arbeite weiter. Es kommt weniger darauf an, heldenhaft zu sterben, als entschlossen das Notwendige zu tun, also das zu tun, was schließlich die Not abwenden wird. Wer mir vorwerfen will, kein Held zu sein - ich halte ihn nicht davon ab, einer zu werden.

Ob nun Vogel-, Fisch- oder Fliegenschwarm: Das Gebilde hat keine greifbare Form, es kann jederzeit die Richtung ändern, jederzeit ausweichen. Jeder im Schwarm fliegt oder schwimmt für sich, trotzdem verfolgen alle ein gemeinsames Ziel. Es gibt keinen Leitvogel, keinen Leitfisch und keine Leitfliege. Ob der Schwarm ein Mitglied verliert oder hundert, der Schwarm besteht fort. Die Organisation ist nicht zu greifen, weil eine Organisation nicht existiert.

Das Bild, das die meisten Leute von einer erfolgreichen Organisation haben, ist das einer Militärkolonne. Diese Richtung - Im Gleichschritt - MARSCH! Jeder Schritt bringt die Kolonne und jeden Einzelnen in der Kolonne um diesen einen Schritt voran. Der Angriff im Gleichschritt war eine sehr wirksame Kampftaktik, zur Zeit der Römer. Seit auf dem Schlachtfeld mit Maschinengewehren geschossen wird, kam diese Taktik aus der Mode. Freiwillig ordnen sich die Menschen zu einem wirren Haufen. Jeder geht sein eigenes Tempo, jeder in seine eigene Richtung, alle laufen durcheinander. Doch auch dieser wirre Haufen kommt voran.

Die Aufgabe des Einzelnen in dieser Konspiration ist ganz einfach: Zweifel säen und die Wahrheit erforschen. Wer sich um den Holocaust™ kümmert, bewegt sich in vermintem Gelände, denn das untergräbt den Bestand des Staates, die Pöstchen der Parteifunktionäre und deren Anrecht auf einen Dienstwagen. Oh, Sie dürfen darüber lesen, Sie dürfen es nur nicht weitergeben, also veröffentlichen. Aber Sie dürfen jederzeit fragen, warum über diesen einen geschichtlichen Komplex die Forschung mit dem Begriff der "Offenkundigkeit" unterbunden wird. Sie dürfen fragen, warum es genau dafür einen Paragraphen im Strafgesetzbuch gibt. Und Sie dürfen sogar fragen, wieso noch nie in der Geschichte eine andere Opfergruppe derart entschädigt und für sakrosankt erklärt worden ist. Sollten Sie allerdings drei verschiedene Augenzeugenberichte aus einem Konzentrationslager lesen, die sich gegenseitig ausschließen, fragen Sie bitte nicht. Die sind alle gleichzeitig wahr, bis ins letzte Detail, jenseits aller Naturgesetze.

Es stört keinen, wenn Sie Münzen aus der Kaiserzeit sammeln und davon schwärmen, um wie viel besser es damals in Deutschland gewesen war. Es stört keinen, wenn Sie aus dem Versailler Vertrag den Weg in den zweiten Weltkrieg ableiten. Es stört keinen, wenn Sie über die Wirtschaft des Dritten Reiches reden, solange Sie dabei nicht den Nationalsozialismus als die heilbringende Lösung herausstellen. Und doch sind Sie Mitglied der Konspiration. Hier den Hammer einzusetzen, zerstört mehr, als es nützt.

Natürlich ist es ein schöner Anblick, wenn eine endlose Kolonne geschlossen hinter einer Fahne marschiert. Laut den Berichten war es ein unglaublicher Anblick, als die Südstaatler zu ihrem verhängnisvollen Sturmangriff bei Gettysburg aufmarschiert sind. Die Yankees haben geschossen, bis ihre Läufe glühten und es endete in einem Blutbad. Wissen, Wahrheit, Bücher - das sind ebenfalls Kampfmittel. Wer singen kann, soll singen und musizieren. Wer lieber auf der Straße marschiert und gerne seine Fäuste schwingt, soll das tun, die "Antifaschisten" lieben das. Wer in einer Partei arbeiten will, den parlamentarischen Weg absolvieren, der soll das tun.

Es gibt nicht nur einen Weg, sondern viele. Wenn jeder das tut, was er am besten kann, ist der Erfolg viel größer, als wenn ein gelernter Koch plötzlich auf dem Bau arbeiten soll. Es ist die Vielfalt, die den Erfolg herbeiführt, es sind die Angriffe auf allen Ebenen. Der besagte Hammer kann Schädel einschlagen, aber er ist völlig ungeeignet, um winzige Fruchtfliegen zu bekämpfen. Eine formlose Konspiration ist nicht zu besiegen. Die größten Militärmächte der Welt mußten das schmerzhaft erleben. Die USA konnten nicht einmal Vietnam besiegen, die Russen nicht Afghanistan, Israel nicht die Hisbollah und die ganze NATO versagt gerade in Afghanistan. Der asymmetrische Krieg funktioniert ebenso mit geistigen Waffen.

Haben wir Erfolg? Ja! Warum bezeichnet sich die Propaganda-Maschine mittlerweile als "Qualitäts"-Medien? Aus dem gleichen Grund, aus dem sich der DDR-Gewerkschaftsbund als "Freier" DGB bezeichnet hatte! Es ist Maskerade, soll die Wahrheit verbergen. Der FDGB war niemals frei und die Qualitätsmedien liefern alles, nur keine Qualität. Die Lügen fliegen auf, selbst wenn sie noch so oft wiederholt werden. Der "Kampf gegen Rechts" wird derart übertrieben, daß die meisten Menschen mehr und mehr begreifen, daß hier nur der Schatten einer Teufelsfigur an die Wand geworfen wird. Das Wider-das-Vergessen des Holocaust™ wird derart übertrieben, daß mehr und mehr Menschen weghören und abschalten. Es wird eng und enger für den Staat.

Wir alle haben ein gemeinsames Ziel, einen gemeinsamen Feind: Das verlogene, abgewirtschaftete, korrupte Merkel-Deutschland, die finanziell ausgeblutete Funktionärs-Oligarchie der BRD. Wir alle wollen ein besseres, ein demokratisches, ein gerechtes Deutschland, das den Ehrennamen Deutschland wirklich verdient. Wir arbeiten dafür, mit dem Kopf, mit dem Wort, mit der Stimme, mit der Feder, mit der Faust und mit den Füßen. Jeder für sich, nicht geschlossen in Formation. Wir folgen unserer eigenen Fahne, sei sie nun schwarz-weiß-rot oder gold-rot-schwarz.

Lassen Sie mich mit einer Warnung schließen: Eine Revolution wird nicht auf den Straßen, sondern in den Köpfen gewonnen. Wenn zu viele Möbel zerschlagen sind, werden die Alberts sich erheben. Die Aufgabe der Konspiration ist es, nach dem Umbruch zu führen, nicht die Revolution auszurufen. Es ist ein alter Trick, einen Schwarm aus der Deckung zu locken, um ihn dann abzuschießen oder geschlossen mit einem Netz einzufangen. Den Todeskampf des Staates gelassen abzuwarten, ist ebenfalls eine hohe Kunst der Konspiration.

© Michael Winkler