Der Tageskommentar

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Zieh Leine, Merkel!

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Hier werden aktuelle Tagesereignisse kommentiert. Ich schreibe spontan und zu allem, zu dem ich meine, einen Kommentar abgeben zu müssen. Ältere Tageskommentare befinden sich im Archiv, das allerdings nur mittels Paßwort zugänglich ist.

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30. März 2015

Brüssel wollte die Liste der Reformen, welche die griechische Regierung beabsichtigt, ausgedruckt auf Papier und natürlich auf Englisch. Französisch als weitere Amtssprache der EU wäre sicher toleriert worden, die dritte Amtssprache, Deutsch, also die Sprache derjenigen, die den Spaß letzten Endes bezahlen müssen, hätte Irritationen hervorgerufen. Aber die Griechen haben nicht mal das getan, sie haben die Pläne in elektronischer Form und auch noch auf Griechisch eingereicht! Natürlich kann Google das übersetzen, das ist ja der große Vorteil, wenn ein Dokument elektronisch vorliegt. Zudem bezahlt die EU hordenweise Übersetzer, die das ebenfalls hinbekommen, und irgendwo in den EU-Palästen steht vielleicht sogar ein Drucker, der die Übersetzung zu Papier bringt. Das ginge schnell und geräuschlos, doch man will sich eben ein bißchen aufregen. Das ist bei inflexiblen Beamten-Wasserköpfen so üblich.

Die SPD und die Grüninnen müssen sich mal wieder über ihren letzten Bundeskanzler ärgern. Gerhard Schröder ist nun mal kein Leitsenil wie Helmut Schmidt, sondern gehört mit seinen 70 Jahren noch zu den Jüngeren in der SPD. Seine Parteifreunde hatten schon schwer daran zu schlucken, daß Schröder sich als Putin-Versteher herausgestellt hat. Jetzt spricht er auch noch positiv über Bismarck! ("Einer der ganz Großen!") Ein gewisser Niels Annen, der anscheinend außenpolitischer Sprecher der SPD ist, äußert sich wie folgt: "Bei allem Respekt vor Gerhard Schröder, aber als Sozialdemokrat empfinde ich seine überraschend positive Sicht auf Bismarck als irritierend." Wer immer dieser Herr Annen auch sein mag, ich kann seine Meinung nachvollziehen. Otto von Bismarck hat damals die SPD bekämpft. Und im Gegensatz zur SPD hat er weder Deutschland, noch die Deutschen, noch die Arbeiterklasse jemals verraten.

Saudi Arabien möchte im Jemen hauptsächlich den Iran treffen. Gegen den Iran trauen sich die Saudis nicht, deshalb haben sie die Huthi-Miliz im Jemen als fremdbeherrscht erklärt und mit der Bombardierung begonnen. Bisher halten sich die Erfolge jedoch in Grenzen, die Huthis dringen weiter auf Aden vor, der letzten Bastion der sunnitischen Regierung des Jemen. Präsident Hadi ist jedoch in Sicherheit, er hat vorsorglich das Land verlassen. Dabei hätte man mit ein wenig Weitsicht diesen Krieg verhindern können. Der Jemen ist bettelarm, die Saudis sind schwerreich. Hätten sie das Geld, das sie jetzt für diesen Krieg verfeuern, als Hilfen an den Präsidenten bezahlt, hätte dieser Unstimmigkeiten in seinem Land mit Geldsäcken bewerfen und damit beseitigen können. Friedliche Lösungen sind aber offenbar unislamisch.

"Schnittlauch - außen grün, innen hohl und tritt immer in Bündeln auf." Dieser Spruch über Polizisten ist nicht freundlich gemeint und demnächst veraltet. Als letztes Bundesland schafft Bayern nun auch die grün-braunen Polizei-Uniformen ab. In Zukunft kommen nicht mehr "die Grünen", sondern "die Blauen". Damit werden die Polizisten nicht mehr mit den Grüninnen verwechselt, und es weckt Nostalgie. Die Polizei - auch die in Bayern - hat früher Blau getragen. So vor etwa 40 Jahren hat man dann modernisiert. Aber Fehler sind nun mal dazu da, um korrigiert zu werden. Bei der Sommerzeit kommt das auch noch, da bin ich mir sicher. Die meisten Deutschen und sogar viele Politiker halten dieses Herumgedrehe an den Uhren für Blödsinn. Allerdings müsse man dabei den europäischen Vorgaben folgen, sagen die Volldemokraten. Dabei wäre es ganz einfach, Europa ein paar Vorgaben zu machen, denen die EU folgen kann. Fortschrittliche Staaten wie Rußland haben diesen Blödsinn längst abgeschafft.

29. März 2015

Unsere geschätzten Wahrheitsmedien haben vor einigen Monaten - vor den Wahlen in Griechenland - darüber berichtet, daß es dort einen "Primärüberschuß" gäbe, was bedeutet, daß das Land ohne Schuldendienste und Zinszahlungen mehr erwirtschaftet als ausgibt. Inzwischen verkünden die Wahrheitsmedien eine aktualisierte Wahrheit: Es gibt in Griechenland keinen Primärüberschuß, vermutlich hat es auch nie einen solchen gegeben. Die neue griechische Regierung ist weniger beliebt und weniger folgsam als die frühere, deshalb gibt es jetzt eine neue Wahrheit.

Immerhin, in einem Punkt haben die Griechen nachgegeben: Sie sind wieder bereit, den Hafen von Piräus zu verkaufen. Ja, das ist der historische Kriegshafen, von dem aus die attischen Trieren einstmals die Ägäis beherrscht haben. Aber das ist längst vergangener Ruhm, die Lorbeerkränze siegreicher Admirale sind längst zu Staub zerfallen. Heute ist das ein Handelshafen, ein Container-Umschlagplatz. Vielleicht haben die Chinesen daran Interesse. Oder die Russen, falls die beabsichtigen, eine Mittelmeerflotte aufzubauen.

Die Saudis haben eine Armee, die mit dem Feinsten ausgestattet ist, was die internationalen Waffenmärkte hergeben. Allerdings ist diese Armee nicht geeignet, um ein paar Rebellen im Jemen mit Bodentruppen zu bekämpfen. Die Ägypter hingegen würden sehr gerne kämpfen, aber da liegt zum einen das Rote Meer dazwischen, zum anderen wäre die ägyptische Armee einer umfassenden Modernisierung nicht abgeneigt. Eine hochmoderne und schlagkräftige ägyptische Armee wäre allerdings nicht im Sinne der Juden, weshalb Israel immer dagegen ist, daß Semiten Waffen erhalten. In der Zwischenzeit kann man den Jemen ja bombardieren. Und wenn dabei scharenweise Zivilisten draufgehen, ist das eben Allahs Wille.

Heute findet die zweite Runde der Department-Wahlen in Frankreich statt. Dank des Flugzeugabsturzes konnte sich Hollande profilieren und sein Image aufwerten. Das Unglück kommt also dem Herrn Präsidenten sehr gelegen. Inzwischen ist ja der Kopilot sowas von schlecht gemacht worden... Psychosomatische Störungen, Augenprobleme, Depressionen, Arbeitsüberlastung, krankgeschrieben... BILD hat mit der Freundin gesprochen, mit der Hauskatze, mit dem Familien-Wellensittich... Und selbst die Tatsache, daß vier Mann ihn in sein Flugzeug getragen haben, ist Germanwings nicht aufgefallen. Seit dem Unglück sind auf Europas Straßen mehr als doppelt so viele Menschen gestorben (etwa 70 pro Tag), haben der Islamische Staat, Boko Haram und andere CIA-Operationen ähnlich viele Menschen umgebracht, sind viele Menschen verhungert. Aber das interessiert keinen hier in diesem Lande, noch nicht mal den GAU aller Bundespräsidenten.

28. März 2015 - 1 US-Dollar = 1,795 Deutsche Mark - Gold: 2.154,63 DM - Rohöl: 88,14 DM

1 Dollar 1913 = 58,07 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,68 Euro

Im Kommentar zum 23. März habe ich noch darüber spekuliert, daß Saudi Arabien nicht hinnehmen wird, daß Schiiten den Jemen übernehmen. Seit dem 25. März wird jetzt bombardiert. Nicht nur die Saudis, auch andere sunnitische Staaten kommen plötzlich dem "rechtmäßigen Präsidenten" des Jemen zu Hilfe. Die ganze Arabische Liga ist sich jetzt einig, für Frieden in der Region zu sorgen. Besonders friedlich ist es bekanntlich nach einem Krieg, wenn genügend Männer im kampffähigen Alter umgebracht worden sind und der Rest mit dem täglichen Überleben vollauf beschäftigt ist. Mit anderen Worten: man schafft eine Pax Americana.

Vor gut hundert Jahren war das Problem Afrika gelöst: Bis auf Äthiopien stand ganz Afrika unter europäischer Kolonialverwaltung. Ich gebe zu, Engländer, Franzosen, Belgier, Italiener, Spanier und Portugiesen nahmen das mit der Kolonialverwaltung nicht ganz so ernst, wollten die Kolonien ausbeuten anstatt aufbauen. Die deutsche Kolonialverwaltung war dagegen vorbildlich, da wurde investiert, da war langfristig geplant worden. Das war eben der große Vorteil einer kaiserlichen Regierung gegenüber den auf kurzfristigen Profit bedachten Demokratien. Wenn jetzt zahlreiche Afrikaner mit den Füßen abstimmen und nach Deutschland kommen wollen, ist das eine nachträgliche Anerkennung der kaiserlichen Kolonialverwaltung. Wir sollten diesen Herrschaften den gefahrvollen Weg über das Mittelmeer ersparen und Kamerun, Togo, Deutsch-Ostafrika und Deutsch-Südwestafrika wieder übernehmen. Das heißt, nein. Wir haben ja leider keine kaiserliche Regierung mehr, und das Herumgemerkel sollten wir wirklich nicht auf Afrika ausdehnen.

Seehoferei-Verkehrsminister Alexander Doofrind, äh, Dobrindt hat die Pkw-Maut in Bundestag verabschieden lassen. Jetzt wird noch dagegen geklagt, dann wird die Maut verändert und am Ende zahlen wir alle drauf. Wenn sie richtig schön verkorkst ist und sich alle, außer Seehofer, darüber ärgern, bleibt sie uns die nächsten hundert Jahre erhalten. Oder bis eine vernünftige Regierung in Deutschland an die Macht kommt.

Jetzt ziehen alle über Andreas Lubitz her, den Kopiloten, der nach der offiziellen Verkündigung einen Airbus 320 der Germanwings in einen Berg geflogen hat. Der Name klinge irgendwie jüdisch, habe ich gehört. Er sei kürzlich zum Islam konvertiert, erklärt der Nächste. Er sei psychisch krank gewesen, sagen die Wahrheitsmedien. Aber man sollte einem Toten auch gute Dinge nachsagen. Nach allem, was bekannt ist, hat Herr Lubitz niemals den Holocaust bezweifelt. Er hat keinerlei antisemitische, rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen veröffentlicht. Er hat höchstwahrscheinlich sogar Angela Merkel gewählt. Er hat brav und zuverlässig Steuern bezahlt. Er war also, bis zu seinen letzten Minuten, ein mustergültiger Bürger Merkeldeutschlands.

27. März 2015 - 1 US-Dollar = 1,798 Deutsche Mark - Gold: 2.163,82 DM - Rohöl: 92,30 DM

1 Dollar 1913 = 58,22 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,73 Euro

Nach den derzeitig aktuellen Informationen hat der Kopilot den Airbus 320 der Germanwings absichtlich abstürzen lassen. Der Flugkapitän hat die Kanzel verlassen, vermutlich um die Toilette aufzusuchen. Es gibt Fluglinien, die ein Vier-Augen-Prinzip haben, bei denen in solchen Fällen ein Flugbegleiter in die Kanzel geht, damit dort niemals einer allein ist. Germanwings gehört offenbar nicht dazu. Der Kopilot hat die Kanzel verriegelt, so daß es mit Bordmitteln unmöglich war, die Zugangstür aufzubrechen. Danach hat er sich ein schönes Plätzchen für die Begegnung mit der Ewigkeit ausgesucht. Die Franzosen haben schnell reagiert und mindestens eine Mirage losgeschickt, für den Fall, daß der Airbus versuchen sollte, 9/11 zu verifizieren, also ein Gebäude zu rammen.

Natürlich reagiert die Politik darauf mit allgemeiner Bestürzung. Bei der Trauerrede des Bundestagspräsidenten Lammert hatte ich das Gefühl, als beschwere sich die Ursache über die Wirkung. Wobei die Motive des Fliegers höchstens dann an die Öffentlichkeit gelangen, wenn sie sich irgendwie als "rechtsradikal" auslegen lassen. Allgemeiner Abscheu über Merkel und den totalen Merkelstaat würden unter den Tisch gekehrt, auch die Verzweiflung eines 27jährigen darüber, daß er nicht mehr wie vorgesehen mit 55 in den Vorruhestand gehen kann, würde nicht zur Sprache kommen. Sollte der junge Mann zum Islam, zum Judentum oder einer sonstigen radikalen Sekte konvertiert sein, würde das natürlich auch nicht preisgegeben.

Jetzt brauchen wir noch einen Schuldigen. Die Verriegelung der Flugzeugkanzel wurde nach 9/11 eingeführt, als weitere Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen. Bei 9/11 haben, nach offizieller Version, ein paar Araber die Flugzeuge gekapert und in Wolkenkratzer geflogen. Die Araber wiederum waren auf das Reich des Bösen wütend, also auf die USA und vor allem auf Israel, das ständig gegen die semitischen Völker Krieg führt. Wenn aber Juden schuld sind, dann sind nicht die Juden schuld, sondern der "Holocaust", ohne den die Juden weder bösartig noch paranoid geworden wären. Und an diesem Holocaust ist bekanntlich Wladimir Putin schuld, denn der hatte in seiner Zeit beim KGB den Auftrag, am 20. April 1889 Adolf Hitler unmittelbar nach der Geburt zu liquidieren. In einem Anflug menschlicher Schwäche hat er den Auftrag jedoch nicht ausgeführt, mit den allseits bekannten Folgen.

Interessant ist übrigens, daß die ersten, die den Kopiloten als den Mörder vermeldet haben, nicht etwa die merkeldeutschen Wahrheitsmedien gewesen sind, sondern die New York Times. Die sind eben näher dran, betreiben investigativen Journalismus und wagen sich auch mal direkt an die Front. Die Wahrheitsmedien hingegen warten, bis Reuters ihnen den kopierfähigen Text zuschickt. Der wird dann noch ein wenig nachgewürzt (wenn zu wenig "Nazi" oder "rechtsradikal" drinsteht, oder die große Genossin Staatsratsvorsitzende nicht genug gelobt wird), und dann dem Publikum zugemutet. Größere Häuser haben noch ihren Deppendorf, der ein wenig eigenen Senf dazugeben darf, als Nachwort zur Reuters-Meldung. Der einzige Grund, weiterhin den Mittelmietrachinger Dorfboten zu lesen, besteht darin, daß die New York Times den Mittelmietrachinger Lokalteil zu kurz ausfallen läßt.

26. März 2015 - 1 US-Dollar = 1,782 Deutsche Mark - Gold: 2.131,57 DM - Rohöl: 87,23 DM

1 Dollar 1913 = 57,86 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,54 Euro

"WIR SIND ES WERT!" Mit diesem Satz auf den Leibchen oder den Plakaten zieht derzeit der Öffentliche Dienst in die Warnstreiks. Nun, ich gebe zu, daß die Gehaltsentwicklung im Öffentlichen Dienst tatsächlich den Diätenerhöhungen der Bundestagsabgeordneten hinterherhinkt, aber ich denke, das ist verständlich, wenn man die nötigen Qualifikationen betrachtet: Bei Bundestagsabgeordneten ist dies gar keine, bei Erzieherinnen bis zu fünf Jahren Ausbildung. Aber selbst der Öffentliche Dienst muß einsehen, daß man den Euro bestenfalls dreimal ausgeben kann: Für die Abgeordneten, für die Tribute an das Ausland und für die von schlechten Unterkünften und unzureichender Bespaßung bedrohten Flüchtlinge, denen wir ein besseres Leben finanzieren müssen. Man kann eben nicht heute mit "Hinterdeppendorf ist bunt!" und "Rassismus stoppen!" auf die Straße gehen und morgen mit "Wir sind es wert!" das gerade ausgegebene Geld noch einmal einfordern.

150 Tote, weil eine fast 24 Jahre alte Maschine vom Himmel gefallen ist, die einer Billig-Fluglinie gehört, die jeden Euro dreimal umdrehen muß, sind zwar ein Schlag, aber eine Katastrophe möchte ich das nicht nennen. Die einzige Katastrophe dabei ist, daß keine bekannten Politiker in der Maschine gesessen waren. Die Nachrichten überschlagen sich, ständig gibt es Sondersendungen darüber. Mein Gott, was soll das? 150 Deutsche schlachten die Kulturbereicherer ganz problemlos Jahr für Jahr ab, ohne daß eine Kanzlerin Gaffen kommt oder Traueransprachen hält! Werfen Sie bei schönem Wetter einen Blick in den Himmel. Der war früher mal blau, wirklich stahlblau, heute gibt es da nur noch ein Blaßblau, einen beständigen Dunstschleier. Das ist die Folge der Billig-Fliegerei. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten zwanzig Jahren einen wirklich blauen Himmel gesehen zu haben. Alles hat seinen Preis, und 150 Tote sind da nicht sonderlich viel. Natürlich verstehe ich die Trauer der Angehörigen, aber daraus ein öffentliches Spektakel zu machen, finde ich reichlich taktlos.

Irgendeine islamische Organisation versucht wieder einmal, mittels Infoständen dem Publikum einzureden, wie friedlich und freundlich der Islam doch sei. Da hilft ein Blick nach Saudi-Arabien, wo der Islam schon vor 1.400 Jahren Einzug gehalten hat. Da wird öffentlich geköpft, da gibt es die Prügelstrafe, da werden Hände abgehackt und die Frauen sind noch weit davon entfernt, die Gleichberechtigung mit dem Menschen zu erlangen. Die Saudis hassen und fürchten am meisten eine Islamische Republik, den Iran. Wenn irgendwo auf der Welt jemand ein Attentat verübt, sind sowohl Täter als auch Opfer zumeist Muslime. Wo der Islam hingekommen ist, hat er nicht mit besseren Argumenten missioniert, sondern diese Länder gewaltsam erobert. Und sobald diese Länder islamisch geworden sind, hat eine ethnische Säuberung stattgefunden, bei der mal schneller, mal weniger schnell die frühere Religion verdrängt worden ist. Im Neuen Testament steht: An ihren Taten werdet Ihr sie erkennen! Dieser eine Satz sei allen werbenden Moslems vorgehalten.

Die USA liefern der Putschisten-Regierung in Kiew militärische Geländewagen - und sagen enorme finanzielle Unterstützung zu. Die Ukraine vergrößert nun per Gesetz ihre Streitkräfte um mehr als ein Drittel auf 250.000 Soldaten. Das alles zeigt den unbedingten Friedenswillen der Herren mit den israelischen Pässen. Es ist ja nicht ihr Land, das da verwüstet wird, es sind nicht ihre Leute, die dort abgeschlachtet werden. Milliardär Poroschenko hat sich längst abgesichert, für den Notfall stehen irgendwo ein bescheidener Fluchtpalast in den USA und eine nette kleine Villa in Israel. Auch sein Jazenjud hat mittlerweile ein paar Millionen auf die Seite geschafft und ein sicheres Domizil für den Notfall errichtet. Das ist so wie früher bei den Rothschilds oder heute bei SUNIMEX: An jedem Dollar, an jedem Euro, den Poroschenko und Jazenjuk für die Ukraine einwerben, sind ein paar Prozent Provision verdient.

25. März 2015 - 1 US-Dollar = 1,791 Deutsche Mark - Gold: 2.118,37 DM - Rohöl: 85,55 DM

1 Dollar 1913 = 57,72 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,57 Euro

Das amerikanische Repräsentantenhaus hat eine Resolution verabschiedet, die fordert, Waffen an die Putschregierung in Kiew zu liefern. Die Herrschaften mit den israelischen Pässen, die das Volk der Ukraine bekämpfen, sollen weiterhin Krieg führen können. Zum Glück ist diese Resolution nicht bindend, jedoch kann die Obama-Regierung sich darauf berufen und tatsächlich Mordwerkzeuge an die Meucheltruppen liefern. Nicht die Freiheitskämpfer für die russische Minderheit, die Putschisten in Kiew haben diesen Bürgerkrieg angefangen. Es sollte eine kurze schmutzige ethnische Säuberung werden, doch dafür war die amerikahörige Armee dank der Korruption der Oligarchen zu schwach gewesen. Dem wollen die US-Parlamentarier abhelfen.

Die korantreue islamische Terrorgruppe Boko Haram hat wieder einmal zugeschlagen: 500 Frauen und Mädchen wurden in Nigeria gefangen genommen und verschleppt, wobei 50 als unbrauchbar aussortiert und erschossen worden sind. Der Kampf gegen Wehrlose ist offenbar ein Allah besonders wohlgefälliger Akt, bei dem dessen Größe eindrucksvoll demonstriert wird. Da freuen wir uns doch, daß der Islam laut Kanzlerin zu uns gehört.

Ein Flugzeug ist vom Himmel gefallen, 150 Menschen sind ums Leben gekommen. Dummerweise war es ein deutsches Flugzeug, eine Maschine der German Wings, der Tochtergesellschaft der Lufthansa. Die Ursache ist bis jetzt nicht bekannt, die Folgen schon: Unser aller Merkel hat sämtliche Termine abgesagt und setzt sich mit NRW-Ministerpräsidentin Kraft ins Flugzeug, um als Erste-Klasse-Gafferin durchs Trümmerfeld zu hüpfen. Ist ja auch ein wohliger Schauer, diese Überreste aus der Nähe zu betrachten; mit etwas Glück findet sich blutiger Schnee und ein paar Leichenteile. Ich finde, es hätte völlig gereicht, ein paar Worte des Mitgefühls in die Kamera zu sprechen und später, bei einer zentralen Trauerfeier persönlich zu erscheinen. In diesem Fall hat sich sogar der GAU aller Bundespräsidenten ausnahmsweise einmal richtig verhalten.

Pranger 517 ist da: Transzendenz

Das deutsche Wesen ist noch immer im Mittelalter verhaftet, dem christlichen Abendland, denn dem deutschen Wesen wohnt nach wie vor die Transzendenz inne, der Gedanke, daß die Welt über den Menschen hinaus geht. Dieses Denken ist weit älter, es greift auf die magische, von Baum-, Tier- und Naturgeistern bewohnte Welt der frühen Menschheit zurück. Diese Transzendenz, das Bewußtsein, daß die Welt einen Schöpfer hat und uns nur zur Nutzung überlassen worden ist, sorgt für Nachhaltigkeit, für den Erhalt der Schöpfung. Das neue, das "jüdisch-christliche" Abendland hat sich der Ausbeutung der Welt verschrieben. Diese Haltung wird nicht die Welt zerstören, aber die Menschheit in die Katastrophe führen. Aus dieser Katastrophe wird eine neue Welt entstehen, in der das transzendente Denken vorherrschen wird - das deutsche Wesen.

24. März 2015 - 1 US-Dollar = 1,787 Deutsche Mark - Gold: 2.123,42 DM - Rohöl: 83,28 DM

1 Dollar 1913 = 57,47 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,50 Euro

Der Golfstrom hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts so stark verlangsamt wie seit tausend Jahren nicht. Besonders in den letzten Jahrzehnten habe sich die warme Meeresströmung deutlich abgeschwächt. Das erklärt eindeutig, wieso wir seit zehn Jahren Merkelwetter haben, denn der Golfstrom ist die Warmwasserheizung Europas. Wenn er langsamer fließt, kommt die Sommerwärme aus dem Golf von Mexiko erst im Spätherbst bei uns an und sorgt für grüne Weihnachten. Im Frühjahr transportiert er noch Winterkälte, die uns den Mai verregnet. Ein bißchen Winter gibt es in Januar/Februar, ein bißchen Sommer im Juli. Deshalb entspricht das gefühlte und beobachtete Wetter so gar nicht den Behauptungen der Klimatolügner. Das mit dem Kohlendioxid ist ein gigantischer Schwindel, wir haben zwischen 1950 und 2000 von einer Zunahme der Aktivität der Sonne profitiert. Diese Phase ist jedoch zu Ende, weshalb nur noch die Wahrheitsmedien eine Klimaerwärmung zusammenphantasieren.

Unsere hochverehrte Bundeskanzlerin empfängt den Obergriechen im senfgelben Jackett ihres Lieblingsdesigners Tsu Eng. Vermutlich möchte sie ihm damit demonstrieren, daß keiner aus allen Nähten platzt, nur weil er den Gürtel enger schnallen muß. "Wir möchten, daß Griechenland wirtschaftlich stark ist und Wachstum hat", verkündet sie Herrn Tsipras als Botschaft. Dieser versprach "umfangreiche Strukturreformen" und versicherte: "Es gibt auch interne Ursachen für die enorme Krise in Griechenland. Wir müssen einen neuen politischen Mix erreichen, um diese Übel zu beseitigen." Abgesehen davon, daß Politiker niemals konkret werden, deutet das darauf hin, daß Tsipras keinerlei Vorstellungen hat, was zu tun sei. Damit befindet er sich in guter Gesellschaft, Merkel hat ebenfalls keine Ahnung.

Wer die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung lesen will, muß ab heute für viele Artikel bezahlen. SPIEGEL-Online will noch in diesem Jahr nachziehen. Die Damen und Herren Redakteure der Wahrheitsmedien wollen mit ihrem Internet-Angebot Geld verdienen. Für mich stellt sich die Frage, warum jemand für die Propaganda der Ministerien für Wahrheit bezahlen möchte. Bei Orwell war die Regierungspropaganda nicht nur unausweichlich, sondern auch kostenlos. Geld wert sind nur objektive Informationen, nicht die kruden Verdrehungen der Lohnschreiberlinge. Bei den gedruckten Ausgaben sehen das immer mehr Leute ein und kündigen die Abonnements. Die Pressehuren wollen das nicht einsehen und jaulen auf, haben sich sogar den Begriff des "Qualitäts-Journalismus" aus den Fingern gesogen. Dabei hat dies den gleichen Stellenwert wie der "seriöse Historiker": der ist deswegen seriös, weil er unreflektiert das von der Obrigkeit gewünschte Weltbild verkündet:

Wo sind die alten Kommentare geblieben? Im geschützten Archiv natürlich!

Aber das ist nur noch mit Paßwort zugänglich - dank eines lästigen Denunzianten.

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