Der Tageskommentar

20 * Z + L + M * 15
Zieh Leine, Merkel!

Impressum

Hier werden aktuelle Tagesereignisse kommentiert. Ich schreibe spontan und zu allem, zu dem ich meine, einen Kommentar abgeben zu müssen. Ältere Tageskommentare befinden sich im Archiv, das allerdings nur mittels Paßwort zugänglich ist.

Gold+Silber Kauf

Dieses Banner ist ein Service für meine Leser:
Ein Preisvergleich für Edelmetalle - und ein Hinweis auf Händler, die noch Ware anbieten
Da das Banner bei einigen Rechnern nicht angezeigt wird, hier der direkte Link.

Wollen Sie sich an dem Kampf um ein besseres Deutschland beteiligen?
Per Unterstützerkonto, ganz bequem, vom Sessel aus?
1822direct * * Kto-Nr. 1242797520 * * BLZ 50050201

IBAN * DE91500502011242797520 * * Swift / BIC * HELADEF1822

,
oder mittels PayPal:

.

27. Februar 2015 - 1 US-Dollar = 1,747 Deutsche Mark - Gold: 2.112,67 DM - Rohöl: 85,88 DM

1 Dollar 1913 = 58,51 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,43 Euro

Die Troika ist abgeschafft, die Sparmaßnahmen sind hinfällig, die Austeritätspolitik kann sich Merkel an den Hut stecken und außerdem werde er alles für einen Schuldenerlaß tun. So in etwa äußerte sich Griechenlands Finanzminister Varoufakis in einem Radiointerview eines griechischen Senders. Was Zuversicht im eigenen Volk aufbauen sollte, wurde natürlich prompt durch ganz Europa getratscht. Jetzt ist der deutsche Finanzminister Schäuble "fassungslos" ob dieser "halbstarken Sätze" aus Athen. Letzteres stammt allerdings von Unionsfraktionschef Kauder. Ja, das kann ich verstehen. Im Vasallenstaat Merkeldeutschland ist eben niemand gewohnt, daß eine Regierung für ihr eigenes Land eintritt und sich sogar erfrecht, Rückgrat zu zeigen. Bei einer Bundeskanzlerin, die auf ihre zu engen Hosenanzüge angewiesen ist, um den aufrechten Gang zu praktizieren, braucht man derartiges nicht zu befürchten.

Der Chef-Henker des Islamischen Staates, dessen Korantreue nichts mit dem Islam zu tun hat, wurde wegen seines britischen Akzents "Jihadi-John" genannt. Jetzt wurde er sehr wahrscheinlich identifiziert: Es handelt sich um den etwa 27 Jahren alten Mohammed Emwasi, der früher im Londoner Westen gelebt hat. Der Brite mit kuwaitischen Wurzeln hat den Weg zum Koran und jenem Islam, der nichts mit dem Islam zu tun hat, ab 2009 gefunden. 2012 ist er schließlich nach Syrien gereist und hat Dank Allahs Segen und im Namen des Propheten Karriere gemacht. Da die militärischen Erfolge des Islamischen Staates mittlerweile ausbleiben, demonstriert Jihadi John als Moraloffizier, daß deren Allah zumindest so groß ist, um in seinem Namen wehrlosen Geiseln den Kopf abzutrennen.

Also das mit der Dobrindt'schen Seehofer-Maut wird ganz einfach: Je nach Hubraum und Schadstoffausstoß des Fahrzeugs werden bis zu 130 Euro Jahresmaut fällig. Diese Maut wird automatisch abgebucht. Wenn der Staat später sich auch noch die Kfz-Steuer holt, wird diese ebenso automatisch um die Maut reduziert. Wer nachweist, daß er nie mautpflichtige Straßen benutzt, bekommt die Maut zurückerstattet und spart somit gegenüber der heutigen Erhebung. Ausländer dürfen in Grenzregionen - d.h., einer 30km-Zone - mautfrei herumfahren. Außerdem dürfen sie wählen, ob sie eine Zehn-Tages-Maut, eine Zwei-Monats-Maut oder eine volle Jahres-Maut entrichten wollen. Ob das Modell mit dem EU-Recht vereinbar ist, muß noch über Deutschlands Köpfe hinweg entschieden werden. Außerdem wird die Maut natürlich kontrolliert. Optimisten behaupten, daß die Maut so viel Geld einspielt, wie für ihre Erhebung und die Kontrolle ausgegeben werden muß. In der Mathematik nennt man das ein Nullsummen-Spiel. Realisten sagen, Seehofer sei kein Mathematiker. Pessimisten unken, die Maut werde eine wirkliche Seehoferei, wie damals, als der Eintritt beim Arzt zehn Euro gekostet hatte.

26. Februar 2015 - 1 US-Dollar = 1,722 Deutsche Mark - Gold: 2.074,06 DM - Rohöl: 87,32 DM

1 Dollar 1913 = 58,29 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,20 Euro

Dumm di dumm, di saudumm dumm dumm! Das ist mein Kommentar zum diesjährigen Singspiel beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg. Die Autoren haben gezeigt, daß man aus einer hervorragenden Idee eine miserable Handlung zusammenschreibseln kann. Aber vielleicht lag es ja daran, daß eine Merkel-Darstellerin mitgewirkt hat. Wir wissen schließlich nach langjähriger Beobachtung, daß da, wo Merkel dabei ist, nichts Gutes herauskommt.

Die neue Ausgabe von Charlie Hebdo ist erschienen, in einer Auflage von zweieinhalb Millionen Exemplaren, wovon 200.000 an Abonnenten in aller Welt gehen. Vor der überaus erfolgreichen Werbeaktion im Januar krebste das Blättchen bei einer Auflage von 60.000 herum. Wenn also ein deutsches Wahrheitsmedium Sorgen um seine Existenz hat, genügt es, ein paar despektierliche Karikaturen über den Propheten Mohammed zu drucken. Falls der Islamische Staat gerade keine Meuchel-Moslems frei hat, klaut man einem Salafisten den Personalausweis, heuert einen erfahrenen Terrorspezialisten an und sorgt dafür, daß ein paar Redakteure zusammensitzen, die man sowieso entlassen will. Das schafft Arbeitsplätze für billige Praktikanten und spart die Betriebsrenten. Der vermummte Terrorspezialist drapiert anschließend im Fluchtauto den erbeuteten Ausweis und das Sonder-Einsatz-Kommando erhält den Auftrag, erst zu schießen und danach keinesfalls zu vernehmen.

Wie lange wird die Internationale Raumstation noch betrieben? Technisch wäre es bis mindestens 2028 möglich, die derzeitige Finanzierung läuft bis 2017. Länger laufen die Zusagen der Europäer nicht, und sollte nach den nächsten drei Hilfspaketen für Griechenland kein Geld mehr da sein, müßte Europa aussteigen. Wobei Merkeldeutschland bis 2024 mitmachen will. Die Russen wollten zunächst 2020 aufhören, sind aber jetzt bereit, bis 2024 mitzuspielen. Anschließend wollen sie die russischen Module ausbauen und sie für eine eigene russische Raumstation verwenden. Was die Verarmten Staaten von Amerika tun werden oder können, weiß keiner. Ebenso, wie keiner weiß, ob die 2017 überhaupt noch existieren.

Die westlichen Staatenlenker, die auf einer abgesperrten Nebenstraße in Paris für die Meinungsfreiheit und das Recht auf Karikatur und Satire eingetreten sind, können jetzt zeigen, ob sie tatsächlich tolerant genug sind, um sich als "Charlie" zu bezeichnen. Der Iran veranstaltet gerade einen Karikaturen-Wettbewerb, bei dem es um die heiligste Kuh des jüdisch-christlichen Abendlandes geht, um Sankt Holograus höchstpersönlich. Das ist eine treffliche Gelegenheit, um die Toleranz und Gedankenfreiheit des Westens zu demonstrieren. Wenn dann noch eine Wanderausstellung durch die wichtigsten Städte Europas organisiert wird, hat der Westen bewiesen, daß er die mittelalterliche Bilderstürmerei wahrlich überwunden hat.

In eigener Sache: Hurra, ich habe alle ausstehenden Paßworte verschickt. Jetzt habe ich mir einen langen Nachmittag beim Zahnarzt verdient, und nächste Woche erhält die Post einen größeren Posten buchgefüllter Umschläge. Wer jetzt noch auf ein Paßwort wartet, hat entweder nicht bezahlt oder es erst diese Woche getan. Oder er gehört zu den zwei Personen, deren Mailadresse keine Post annimmt.

25. Februar 2015 - 1 US-Dollar = 1,727 Deutsche Mark - Gold: 2.072,38 DM - Rohöl: 84,68 DM

1 Dollar 1913 = 58,06 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,19 Euro

Jüdische Kunsthändler haben am 5. Oktober 1929 den sogenannten Welfen-Schatz für 7,5 Millionen Reichsmark angekauft. Ursprünglich waren es 82 Teile gewesen. Bis 1932 haben diese Kunsthändler 40 Teile daraus für 1,5 Millionen Reichsmark an private und öffentliche Sammlungen in den VSA verkauft. 1935 hat der Staat Preußen die verbliebenen 42 Stücke für 4,25 Millionen Reichsmark zurückerworben. In der Zwischenzeit ereigneten sich der "Schwarze Freitag" und die wirtschaftliche Depression, alles Vorkommnisse, die Vermögen vernichten und deshalb Kunstgegenstände im Wert verfallen lassen. Zwei Erben der Kunsthändler behaupten heute, ihre Vorfahren wären von den wie immer so bösen Nazis gezwungen worden, unter Wert zu verkaufen. Jetzt möchten sie entschädigt werden und verklagen Merkeldeutschland vor einem US-Gericht. Wie das ausgeht? Ach, wie üblich: Deutschland wird zahlen. Und das, obwohl eine deutsche Kommission unter Vorsitz der ehemaligen Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts Jutta Limbach festgestellt hatte, daß es sich nicht um "Raubkunst" handelt. Sagen wir, noch nicht. Spätestens, wenn das US-Gericht entschieden hat, wird daraus Raubkunst.

Rechnen wir mal über Gold: Die Juden haben 1935 einen Wert von 48.980 Unzen erhalten. 80 Jahre, zu sechs Prozent verzinst, lassen daraus 5.181.955 Unzen werden. Das heißt, wenn die Erben den Schatz zurückwollen, müßten sie 5.484.742.763,48 Euro bezahlen. Also, 5,4 Milliarden auf den Tisch, dann ist das Geschäft rückabgewickelt.

Die Griechen haben in Brüssel tatsächlich sieben Seiten an Reformvorschlägen eingereicht. Die Eurokraten sind zufrieden, die Hilfsgelder sollen fließen. Ein paar Parlamente müssen noch zustimmen, doch als geübte Pfötchenheber können die das bestimmt. Das heißt, die nächsten vier Monate geht alles weiter wie bisher. Und dann reden wir wieder über Griechenland und den Fortbestand des Euro.

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar, 2022, soll im November und Dezember stattfinden, mit dem Endspiel am 23. Dezember. Ein paar Leuten ist aufgefallen, daß es im Juni und Juli in Katar ziemlich heiß wird, so 50° Celsius sind da üblich. Im November und Dezember ist es dort mit 25° viel angenehmer. Diese Verlegung wirbelt die Spielpläne der europäischen Fußball-Ligen durcheinander, deshalb sind die wenig begeistert. Im Februar und März findet die Winterolympiade statt, da paßt es ebenfalls nicht. Public Viewing im Wintermantel mit Glühwein? Nun ja, der harte Fußball-Fan nimmt auch das in Kauf. Wobei, unsere verehrte Frau Bundeskanzlerin könnte helfen. Statt sich 2017 hier wiederwählen zu lassen, geht sie nach Katar. Sobald sie dort regiert, herrscht dort auch Merkel-Wetter. Die Kataris erleben dann verregnete Kältesommer, da wird eine Fußball-WM kein Problem mehr. Andererseits, wer plant schon so weit in die Zukunft? Jetzt halten wir erst einmal den Dritten Weltkrieg ab, dann sehen wir weiter.

Pranger 515 ist da: Utopische Demokratie-Reformen

Das ist die Fortsetzung zum Text der letzten Woche. Kann eine Demokratie so reformiert werden, daß sie funktioniert? Natürlich gibt es dafür koventionelle, eher kosmetische Ansätze. Aber warum nicht weiter denken? Warum nicht mal ganz neue Dinge ausprobieren? Jetzt haben wir Zeit dazu, wenn wir das System neu aufsetzen, können wir nicht mehr lange rumüberlegen, da müssen wir mit heißer Nadel stricken, was wir heute in aller Ruhe erarbeiten würden.

24. Februar 2015 - 1 US-Dollar = 1,724 Deutsche Mark - Gold: 2.071,14 DM - Rohöl: 84,89 DM

1 Dollar 1913 = 58,13 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,19 Euro

Dank der idiotischen Sanktionen des Westens hat Rußland nun Produktions- und Lieferkapazitäten frei. Noch 2010 haben die Russen es abgelehnt, dem Iran die modernen Luftabwehrsysteme S-300 zu liefern. Jetzt bieten die Russen den Persern die Antey-2500 an, eine modernisierte, also verbesserte Version der S-300. Zum Glück ist der Iran eine friedliebende Nation, die aus dem Focus der Wahrheitsmedien gerückt ist. Israel und die VSA, die vor fünf Jahren noch gegen den Iran gehetzt haben, sind lieber auf Syrien losgegangen und haben den Islamischen Staat gegründet, um die Region am Köcheln zu halten. Und für die Juden ist es viel billiger, die Semiten im Gaza-Ghetto zu bombardieren, als weite Flugstrecken auf sich zu nehmen. So gesehen, stören die neuen Luftabwehr-Raketen im Iran nicht weiter.

Der Islamische Staat soll einmal Reichtümer besessen haben, daß sogar die Kalifen aus Tausendundeiner Nacht neidisch gewesen sind. Die Wahrheitsmedien haben die Truppe zu den reichsten Terroristen der Welt erklärt. Nun sagen dieselben Wahrheitsmedien, daß es dem islamischen Staat schlecht erginge. Sogar die Gehälter für die korantreuen Meuchelmuslime seien um zwei Drittel gekürzt worden. Die Geldquellen sollen versiegen, schreiben die Wahrheitsmedien. Das Kalifat hat schon lange keine Städte mehr erobert, in deren Banken Dollars zu Millionen herumliegen, der Verkauf von Rohöl bringt immer weniger ein, und Geiseln, die man vor laufender Kamera enthauptet, erwirtschaften kein Lösegeld mehr. Höchstens der Organhandel - Israel nimmt da bereitwillig alles ab - soll noch Geld einspielen. Allerdings, den Kopf absäbeln kann jeder korantreue Muslim, der frischen Leiche die Organe auf eine Weise zu entnehmen, daß sie anderweitig weiterverwendet werden können, erfordert jedoch ausgebildete Fachkräfte. Und zwar keine solchen für Sozialhilfeempfang.

Wer an den Anleihe-Märkten einträglich zocken möchte, dem seien ukrainische Dollar-Bonds empfohlen. Bei einer Laufzeit bis 2017 wurden zum Stand heute (Montag) 56,411 Prozent Rendite geboten. Es kann ja durchaus sein, daß es die Ukraine als Staat im Jahr 2017 noch gibt. Es kann sogar sein, daß die Herrschaften mit den israelischen Pässen bis dahin noch nicht die ukrainische Staatskasse nach Israel überführt haben. Es kann sogar sein, daß die immer noch regierende Bundeskanzlerin Merkel genug deutsches Steuergeld in die Ukraine schickt, damit die 2017 diese Anleihen pünktlich zurückzahlen können. Und es könnte sein, daß es 2017 sogar noch den Dollar gibt. Falls Ihnen das zu kompliziert ist, spielen Sie Lotto. Da stehen die Chancen auf den Höchstgewinn mit 1 zu 140 Millionen vergleichsweise günstig.

Wenn Sie den freundlichen Herrn von der Pharma-Industrie fragen, können Sie sich, Ihren Kindern und Ihren Mitmenschen nichts Besseres antun als sie alle fleißig gegen alles zu impfen. Zwar werden Sie durch manche Impfungen zur wahren Virenschleuder, die eigentlich in Quarantäne gesperrt gehört, zwar schwächen die Substanzen, die Ihnen verabreicht werden, Ihr Immunsystem, aber ansonsten sind Impfungen wirklich gut, für die Umsätze der Pharma-Industrie. Wenn Sie anschließend trotzdem erkranken, ist das sogar noch besser für die Umsätze der Pharma-Industrie. Ansonsten können Sie natürlich den Wahrheitsmedien vertrauen: Wenn ein Mensch, der nicht geimpft ist, deswegen stirbt, werden sie umfassend darüber berichten. Und wenn tausend Geimpfte draufgehen, werden sie es umfassend verschweigen. Das Ministerium für Wahrheit hat das so entschieden.

23. Februar 2015

Der GAU aller Bundespräsidenten ist zu einem "Marsch der Würde" nach Kiew geflogen. Bisher gibt es kein journalistisches Leck, das offenbart hätte, wo die Politiker wirklich "marschiert" sind. Allerdings sind russische Freiheitskämpfer keine Muslime, welche das kostbare Leben völlig überflüssiger und austauschbarer Volldemokraten mit Anschlägen bedrohen. Die Ostukraine will nur ihre Freiheit von den korrupten Kleptokraten in Kiew. Es hätte zwar keiner Bestätigung mehr bedurft, wer in diesem Konflikt die Guten sind, aber wenn Joachim Gauck das so vehement bestätigt: sie sitzen nicht in Kiew. Denn sonst wäre dort kein Gauck zu sehen gewesen.

Die Liste der Reformen, die Griechenland sich auferlegen will, soll einfach gehalten, eher kurz und ohne große Details sein, dafür ist sie fertig, und die Griechen sagen, daß diese Liste in Brüssel auf Zustimmung treffen werde. Na, da freuen wir uns doch. Wobei kurze, übersichtliche Listen Volldemokraten eher ein Graus sind, denn die müssen sie tatsächlich lesen und kennen. Vertragswerke im besten Juristen-Englisch und mindestens 3.000 Seiten dick sind viel beliebter, die werden ohne jedwede Diskussion abgesegnet. Aber kurz? Nur drei Seiten? Also, da herrscht gewaltiger Diskussionsbedarf! Dabei wäre es so einfach: Wenn jeder Europäer vom Säuglings- bis zum Greisenalter zu jeder Mahlzeit einen Ouzo kippt, wird Griechenland binnen weniger Jahre saniert. Andererseits ist so viel Alkohol ungesund, also sollte man aufs Trinken verzichten, es reicht, ihn zu bezahlen. Und wenn nur das Geld nach Griechenland fließt und keine Ware geliefert wird, fällt obendrein viel weniger Müll an. Darauf einen Metaxa!

Die Mehrheit der führenden deutschen Volkswirte schauen optimistisch in die Zukunft, der Wirtschaft soll es gut ergehen. Der niedrige Ölpreis und der schwache Euro wirken als Stimulans, und wenn der Draghi bei der EZB das Geld nur so rausschaufelt, wird sich die Wirtschaft bemühen, möglichst viel davon einzustecken. Das ist jedenfalls der Plan, mit dem Reichen noch reicher werden wollen. Das ist noch lange kein Grund, den Gewerkschaften ein gutes Angebot zu unterbreiten und damit einen Streik zu vermeiden. Dabei sind Streiks auch den Gewerkschaften lästig, halten die doch die Funktionäre davon ab, die Antifa auf friedliche Bürger zu hetzen. Wenn einfache Gewerkschaftsmitglieder zu Streikkundgebungen fahren, werden genau die Busse belegt, die eigentlich die Schläger der Antifa zu Demonstrationen karren sollen, die dank dieser Schläger nicht mehr friedlich verlaufen.

22. Februar 2015

Die Griechen haben gewonnen, sagen die Griechen. Was besagen soll, daß die Konferenz in Brüssel grundsätzlich bereit ist, mehr Geld nach Griechenland zu schicken. Natürlich - schließlich ist Brüssel ein Beamten-Wasserkopf - müssen noch ein paar Formalitäten erledigt werden. Tsipras muß über das Wochenende einen "Reformplan" erarbeiten, in dem er darlegt, wie er gedenkt, Griechenland wieder auf eine solide wirtschaftliche Basis zu stellen. Das Dumme dabei ist, daß jenes Geld, das in die Wirtschaft investiert werden müßte, als Schuldendienst zurückgezahlt werden soll. Der frühere Fernsehprofessor Hans-Werner Sinn hat einmal ein ganzes Buch über den Satz geschrieben: "Wir müssen mehr arbeiten und weniger verdienen." Das wäre grundsätzlich das Rezept für Griechenland, es löst aber nicht das kleine Problem, daß 25% der Griechen arbeitslos sind. Feta-Käse, Retsina, Olivenöl, Ouzo und Metaxa lassen sich nicht in beliebigen Mengen herstellen, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen produziert werden. Industrieprodukte erfordern eine lange Vorlaufzeit; da bedarf es zuerst einer Idee, dann einer Fabrik, ausgebildeter Arbeiter und eines Vertriebs. Und selbst der Tourismus läßt sich nicht nach Belieben steigern. Mit anderen Worten: Es wird schwer.

"Jene Juden, die heute in Europa leben, beneide ich wirklich nicht", sagte der israelische Botschafter in Berlin, Jakov Hadas-Handelsman. Er begründet dies mit dem Antisemitismus. Nun, wenn die 100.000 Juden, die es nach offizieller Quelle in Merkeldeutschland gibt, nach Israel übersiedeln, verdrängen sie dort einheimische Semiten, was den Antisemitismus durchaus fördern würde. Die Juden in Deutschland sind machen Leuten lieb und allen Steuerzahlern teuer, wenn die diversen Zahlungen an Juden und deren Gemeinden wegfallen, könnten wir bestimmt eine weitere Million Muselmanen aufnehmen. Die sind sehr häufig Semiten, wir würden durch den Austausch der Juden gegen Moslems aus dem Nahen Osten ein echtes Zeichen gegen den Antisemitismus setzen. Ich gebe zu, es erstaunt mich wirklich, daß der israelische Botschafter in Berlin so viel für Semiten tun möchte.

Die Scheichs in Dubai bauen gerne hoch, richtig hoch. Ein 2011 fertiggestelltes Gebäude im Jachthafen von Dubai hat eine Gesamthöhe von 352 Metern bis zur Antennenspitze und wurde mit dem sinnigen Namen "The Torch" (Die Fackel) belegt. Nun, die Fackel wurde ein bißchen abgefackelt, die Stockwerke 50 bis 70 haben gebrannt (von insgesamt 79 Stockwerken). Die Feuerwehr hat es geschafft, den Brand unter Kontrolle zu bringen, was dafür spricht, daß die westlichen Architekten und die asiatischen Arbeitern den arabischen Muselmanen ein brauchbares Gebäude hingestellt haben.

Mein lokales Käseblättchen, die MAIN-POST, betätigt sich wieder einmal als Wahrheitsmedium. Die ganze Welt weiß, daß die Damen und Herren Politiker ihre kostbaren Leben nicht an der Spitze eines Trauermarsches riskiert haben. Die Politiker haben sich in einer abgeriegelten Seitenstraße aufgestellt und so getan, als stünde das Volk hinter ihnen. Das nächste Mal werden sie bestimmt einen Blue Screen benützen und sich mit bewährter Hollywood-Technik vor die Menschenmassen montieren lassen. Die Wahrheit, welche Medien wie die MAIN-POST herbeimanipulieren wollen, spricht aber weiterhin von vorneweg marschierenden Witzfiguren, äh, Politikern. Vielleicht ist es nicht bis zu diesem Provinzblättchen vorgedrungen, daß diese Wahrheit erst dann wieder verkündet werden sollte, wenn genügend Gras darüber gewachsen ist und sich keiner mehr an die Geschehnisse erinnert.

21. Februar 2015 - 1 US-Dollar = 1,718 Deutsche Mark - Gold: 2.062,54 DM - Rohöl: 87,78 DM

1 Dollar 1913 = 58,09 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,14 Euro

Vitali Klitschko, das ist der Boxer, der die Millionen der Konrad Adenauer Stiftung für die Putschisten in der Ukraine entgegengenommen hat. Dafür darf er seit einiger Zeit in Kiew bürgermeistern. Das ist auf jeden Fall angenehmer, als auf Anweisung unfähiger Offiziere mit israelischen Pässen gegen die Patrioten der Volksarmee in Donezk und Lugansk gehetzt zu werden. Jedenfalls hat dieser Klitschko der Demonstranten auf dem Maidan-Platz gedacht, die durch die Kugeln internationaler Terroristen gestorben sind, um den Putsch herbeizuführen. Und weil das eine so schöne Bühne bietet, hat er um Waffen gebeten. Dabei sind Waffen genau das falsche Produkt, denn die kriegslüsternen Poroschenkos und Jazenjuden würden diese bedenkenlos gegen das eigene Volk richten, um im Auftrag der Demokratie eine faschistische Militärdiktatur zu errichten.

Was wollen die Griechen? Es ist eigentlich ganz einfach: mehr zum Leben haben, als sie derzeit erarbeiten. Das haben ihnen frühere Regierungen gegeben, durch massive Verschuldung. Die Wechsel auf die Zukunft, die immer nur verlängert, aber nie zurückgezahlt werden, sind ein Merkmal der Demokratie. Sie müssen es sein, denn jedes demokratisch regierte Land hat diese Wechsel auf die Zukunft ausgestellt und über seine Verhältnisse gelebt. Auch unsere Volldemokraten in Merkeldeutschland. Wir bürgen derzeit mit 80 Milliarden für Griechenland, d.h., jeder Säugling, jeder Hartz-IV-Empfänger, jeder Wirtschaftsflüchtling hier im Land müßte 1.000 Euro bezahlen, wenn Griechenland sich auf die Seite legt. Aber das ist nicht so schlimm, verglichen mit den 2.100 Milliarden, welche Bundesregierung, Länder und Kommunen angehäuft haben. Wenn Deutschland sich auf die Seite legt, wird es schlimmer. Wobei, es ginge nichts verloren, was einen wirklichen Wert hat: Unser ganzes Geld wurde als Schulden geschöpft, wer also einen einzigen Euro in der Tasche hat, ist mit einem unsichtbaren Faden mit einem Mitmenschen verbunden, der eben diesen Euro schuldet. In dem Augenblick, in dem die Forderungen, also die Schulden uneinbringbar werden, lösen sich die Guthaben auf.

Was passiert mit den Werten, die vorhanden sind? Mein 15 Jahre alter Opel Astra ist längst bezahlt, wenn sich alle Geldwerte auflösen, bleibt er vor meiner Haustür stehen. Ob ich noch Benzin für ihn bekomme, muß sich zeigen. Kritischer wird es bei Edeka. Das sind die Größten in Deutschland, also nehme ich sie als Beispiel. Wenn das Geldsystem zusammenbricht, trifft es als erstes die Banken. Der bargeldlose Zahlungsverkehr existiert nicht mehr, die Bankautomaten rücken nichts mehr heraus. Edeka verlangt Barzahlung... Können die ihre Mitarbeiter bezahlen? Vielleicht, nur ist es sehr lange her, daß die Löhne in Tüten ausgehändigt worden sind. Was in den Lagern liegt, kann Edeka verkaufen, doch schon mit den Lieferanten gibt es neue Probleme. Bekommen die Lager neue Waren?

Die Alternative heißt, neues Geld schaffen, durch neue Aufschuldung. Die Druckerpresse verlängert das Sterben des Geldsystems. Ehe das Banksystem zusammenbricht, werden wir eine Währungsreform bekommen. Wer jetzt auf die verdammten Griechen schimpft, möge das bitte vor einem Spiegel tun. Im Spiegel sieht er jemanden, der sich nicht anders verhalten hat, als eben so ein verdammter Grieche. Wir alle haben immer das kleinere Übel gewählt und so das größere Übel in die Parlamente bekommen. Es ist leicht, Wechsel auf die Zukunft auszustellen, das tut jeder, der auch nur Ratenzahlung vereinbart. Und jeder, der Geld auf der Bank hat, gehört ebenfalls zu den Übeltätern, denn dieses Geld, das er übrig hat, sind die Schulden eines Unbekannten. Wir alle, wir haben nur einen einzigen Fehler gemacht, für den wir zur Verantwortung gezogen werden: Wir haben uns ausgesucht, in dieser Zeit zu leben. Wir Älteren haben die gute Zeit noch erlebt, in dem die Wechsel auf die Zukunft uns alle bereichert haben. Und die Jungen? Nun, die werden die gute Zeit erleben, nachdem die Fehler der Vergangenheit behoben worden sind. Die Welt ist meistens gerecht - wenn man ihr genügend Zeit gibt, den Ausgleich zu schaffen.

Wo sind die alten Kommentare geblieben? Im geschützten Archiv natürlich!

Aber das ist nur noch mit Paßwort zugänglich - dank eines lästigen Denunzianten.



Mein neuestes Buch - für 18,- Euro in Ihrer Buchhandlung

ISBN 9-783839-169254

Sie wollen es signiert und mit Widmung?

© MichaelWinkler

Meine
Bücherliste


Hauptseite / Der aktuelle Pranger