Der Tageskommentar

20 * Z + L + M * 15
Zieh Leine, Merkel!

Impressum

Hier werden aktuelle Tagesereignisse kommentiert. Ich schreibe spontan und zu allem, zu dem ich meine, einen Kommentar abgeben zu müssen. Ältere Tageskommentare befinden sich im Archiv, das allerdings nur mittels Paßwort zugänglich ist.

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Terminänderung:
Das Landgericht Würzburg hat den Termin verlegt.
Die Verhandlung findet am 24. Juni, 13:00 Uhr, Saal C013 statt.
Es geht um Tageskommentare aus dem Jahr 2010,
und es ist die dritte Verhandlung in Würzburg

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26. April 2015

Das sind nicht mehr die Volkswagen-Werke die einen Ferdinand Piëch verdient haben. Also bloß, weil der Ferdi nach acht Jahren leichte Zweifel geäußert hat, ob Martin Winterkorn wirklich noch der Beste für seinen Job sei, hat der restliche Aufsichtsrat dem Milliardär die Gefolgschaft verweigert. Dabei hat der nur sein Gewohnheitsrecht ausüben wollen. Mit Pischetsrieder und Wedeking hat er schon ganz andere Vorstandsvorsitzende vergrault. Aber dieses Mal... Offenbar sind die übrigen Aufsichtsräte altersmilde geworden und können mit dem jugendlichen Schwung des 78jährigen nicht mehr mithalten. Deshalb hat Ferdinand Piëch nun den Bettel hingeworfen und sich selbst und seine Ehefrau aus dem Aufsichtsrat zurückgezogen.

Die Türkei ist auf den GAU aller Bundespräsidenten sauer und hat angekündigt, ihm nie zu verzeihen. Die Rechtslage ist schließlich eindeutig: Da der Begriff des Völkermordes erst 1953 eingeführt worden ist, kann jeder Völkermord davor keiner gewesen sein. Was die Engländer mit den Buren, die Türken mit den Armeniern, die (oft genug jüdischen) Bolschwiken mit den Russen und Ukrainern, die Italiener in Abessinien, die Deutschen während der gesamten Weltgeschichte und die Amerikaner in Europa und Japan angestellt haben, ist demnach kein Völkermord. Das sind nun mal die Fakten, also können die Armenier gerne von Massenmord sprechen, aber eben nicht von Völkermord. Womit ich den GAU aller Bundespräsidenten natürlich nicht daran hindern möchte, sich schuldig zu fühlen und diese Schuld stellvertretend für ganz Deutschland in einem armenischen Gefängnis abzusitzen. Dafür sind die Volksvertreter schließlich gewählt, um stellvertretend für das Volk bestraft zu werden.

Der Islamische Staat hat im Irak eine Militärbasis eingenommen und dabei 185 Regierungssoldaten gefangen genommen. Neben mehreren Offizieren sogar einen Divisions- und einen Brigade-General. Gemäß den Gepflogenheiten der korantreuen Muslime wurde den Gefangenen die Größe Allahs vorgeführt und sie allesamt hingerichtet. Allah weiß schließlich, wer schuld ist und wer nicht, folglich sollte sich die irdische Gerichtsbarkeit damit erst gar nicht befassen.

Ich habe mich inzwischen ein bißchen sachkundig gemacht: Das G36 ist eigentlich gar nicht so schlecht, abgesehen von seinem zu kleinen Kaliber. Schlecht ist nur die Bundeswehr-Version, mit dünnem Lauf und allgegenwärtigem hitzeempfindlichen Kunststoff. Das Bundesamt für Wehrtechnik und Bestechung hat erfolgreich den Preis gedrückt und damit an der falschen Stelle gespart. Da die Beamten das aber nicht aus eigener Initiative tun, muß das mittelmäßige Mittelmaß, das bei uns in Parlamenten und Ausschüssen sitzt, dies vorgegeben haben. Als diese Herrschaften der Kohl-Regierung das vor 20 Jahren entschieden haben, war die Bundeswehr eine Friedenstruppe gewesen, von der niemand mehr einen Einsatz erwartet hatte. Nach ihnen sind die Kriegstreiber Schröder und Fischer an die Macht gelangt, SPD und Grüninnen haben die Bundeswehr umgehend in den ersten Kriegseinsatz geschickt und auch in der Folgezeit immer wieder Auslandseinsätze beschlossen. Es sind ja nicht ihre Söhne gewesen, die im Zinksarg aus Afghanistan heimgekehrt sind. Im zehnten Jahr unter Merkel haben die Mittelmäßigen jetzt erkannt, daß sich etwas ändern sollte. Vielleicht hat das eine oder andere Museum ja noch einen größeren Posten preußischer Zündnadelgewehre eingelagert. Die sind zwar nicht mehr das Neuesten vom Neuen, aber damit haben deutsche Truppen ihre Kriege gewonnen.

PS. Ehe jemand fragt, ob nicht massenhaft G3 eingelagert worden sind - ja, die gibt es. Und Munition dafür ist ebenfalls vorhanden. Aber die dürfen die Demokraten nicht antasten, die sind für die kaiserlichen Truppen reserviert, wenn dieser Spuk des Mittelmaßes vorbei sein wird.

25. April 2015 - 1 US-Dollar = 1,800 Deutsche Mark - Gold: 2.122,54 DM - Rohöl: 103,08 DM

1 Dollar 1913 = 57,04 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,49 Euro

Im Yellowstone-Nationalpark entweichen pro Tag 45.000 Tonnen Kohlendioxid - und niemand tut etwas dagegen! Die Amerikaner betragen sich wieder einmal als ausgewiesene Umweltsäue und die Klimakanzlerin schweigt dazu. Wenn Rußland sich eine derartige Schweinerei erlaubte, sie würde dreimal täglich bei Putin anrufen und ihn darauf drängen, dies abzustellen. Und was tun die Klimatologen, die am liebsten jeder Kuh einen Methanfilter anschrauben würden? Nichts! Gar nichts! Aber vermutlich ist das ja gutes Kohlendioxid, weil nicht von Menschen auf der Fahrt zur Arbeit erzeugt, sondern von einem Supervulkan, mit dem sich kein Gericht der Welt anlegen möchte. Aber in: Pfui, Obama! muß man ja wohl sagen dürfen.

Südlich der mazedonischen Hauptstadt Skopje sind mindestens 14 Flüchtlinge auf einer Bahnstrecke ums Leben gekommen. Die Damen und Herren Invasoren sind auf dem Bahngleis gesessen oder darauf herumgelaufen. Der Lokführer hat seine Sirene betätigt und eine Notbremsung eingeleitet, doch vermutlich haben die Herrschaften einfach auf Allah vertraut. Die Herrschaften haben sich damit für den Darwin-Award qualifiziert, den Dank der ganzen Menschheit dafür, auf eine Vermehrung und Weitergabe ihrer Gene verzichtet zu haben.

Die Union will nach Angaben von CSU-Chef Seehofer den Solidaritätszuschlag bis 2029 oder 2030 komplett abschaffen. Dies ist eine der Meldungen, die man umformulieren muß, um sie in ihrer Gänze zu erfassen: Seehofer will den Soli bis 2030 beibehalten. Ursprünglich sollte er 2019 auslaufen, aber der Gelegenheits-Geisterfahrer auf den Autobahnen der Politik möchte ihn unbedingt um mindestens zehn Jahre verlängern. Seehofers Formulierung ist geschickt gewählt, das muß ich zugeben. Da hat ihn wohl jemand richtig beraten und er ausnahmsweise zugehört. Sollte es 2029 tatsächlich noch die BRD geben, wird sich keiner um das Geschwätz eines abgehalfterten Ex-Politikers scheren. Seehofer ist dann nicht mehr im Amt und wird 80, sollte er es erleben, wird ihn die CSU zum Leitsenil befördern und ansonsten ignorieren.

24. April 2015 - 1 US-Dollar = 1,805 Deutsche Mark - Gold: 2.161,12 DM - Rohöl: 104,57 DM

1 Dollar 1913 = 57,93 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,72 Euro

Es ist schon nett, wenn die Wahrheitsmedien berichten, daß Italien zwar am lautesten über die Invasoren aus dem Süden jammert, aber zugleich deutlich weniger davon aufnimmt, als ihm seiner Größe nach zustünde. Die Italiener betrachten sich als Transitland, das derartige Leute so schnell wie möglich Richtung Norden ausreisen läßt, in die Besetzte Republik Merkeldeutschland. Polen hingegen hat eine eigene Begründung, warum es keine Invasoren aus Afrika aufnimmt: Wenn die Putschisten in Kiew es so richtig knallen lassen, begänne eine Massenflucht nach Polen. Tatsächlich ist bis jetzt kein einziger Ukrainer nach Polen geflohen. Poroschenko und sein Jazenjud würden es vielleicht gerne knallen lassen, aber gegen den freien Teil der Ukraine haben sie nicht so überzeugend gewonnen, wie Washington das geplant hatte. Geflohen sind aus der Ukraine genügend Menschen, die einen haben sich vor den Kiewer Putschtruppen in Sicherheit gebracht, die anderen wollten nicht in den Wehrdienst gepreßt und als Kanonenfutter gegen ihre Landsleute verwendet werden. Die sind aber nicht nach Polen geflohen, das sich zwischen den Weltkriegen keinen allzu guten Ruf im Umgang mit Minderheiten erworben hatte, sondern nach Rußland. Gegen Subventionen aus Brüssel hat Polen jedoch keine Vorbehalte.

Die Juden, die als Nebenkläger in Lüneburg eingefallen sind, tun dies, um der Welt ihre Geschichten zu erzählen. Wir kennen das ja: wider das Vergessen. Und wider die Holocaust-Leugner, natürlich. Nur, leider, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten so viele Geschichten-Erzähler an diesen Zug angehängt, die danach als Lügner entlarvt worden sind, daß die Glaubwürdigkeit der angeblichen Augenzeugen erst einmal belegt werden müßte. Selbst wenn die Geschichte eines Juden, der aus Ungarn nach Auschwitz mit dem Zug deportiert worden ist und dort seine ganze Familie (Ist es nicht immer die ganze Familie?) verloren hat, zu 100% stimmt, hat sie mit dem Prozeß nichts zu tun. Das Gericht geht von der Offenkundigkeit aus, folglich sind solche Erzählungen überflüssig. Der Angeklagte hat ein umfassendes Geständnis abgelegt, seine moralische Schuld zugegeben und die Beurteilung seiner juristischen Schuld dem Gericht überantwortet. Zeugen seiner persönlichen Schuld scheint es nicht zu geben, deshalb sind diese Nebenkläger eine Propaganda-Farce, die dem deutschen Steuerzahler unnötige Kosten aufbürdet.

Die offizielle Anklage ist übrigens sehr interessant: Da der Mann das Geld der Juden eingesammelt und nach Berlin geschickt hatte, hat er damit dem NS-Regime wirtschaftliche Vorteile verschafft. Mit dieser Formulierung ist jeder Finanzbeamte schuldig, sogar jeder Polizist, der einen Strafzettel ausgestellt hat. Mit den fünf Reichsmark, die das Parken in zweiter Reihe vor der Feuerwehrausfahrt gekostet hat, wurde das millionenfache Morden finanziert, weshalb der Verkehrspolizist eine Mitschuld trägt. Außerdem natürlich jeder Fahrgast der Reichsbahn, denn der hat mit seiner Fahrkarte dem NS-Regime wirtschaftliche Vorteile verschafft und obendrein dazu beigetragen, daß jenes Schienennetz finanziert wurde, das für die Deportationen erforderlich gewesen war. So gesehen, sind wir wahrlich ein Volk der Täter. Bis auf den Vater von Richard von Weizsäcker, der war als Einziger unschuldig und hat von nichts gewußt.

Die Wirtschaft murrt über die Pätscheler-Abschlüsse. Nur 47 Prozent der Unternehmen haben bei einer Umfrage der DIHK angegeben, daß diese Akademiker ihre Erwartungen erfüllen. Dabei war dieser Schmalspur-Abschluß eingeführt worden, um junge Leute schnell und ohne den wissenschaftlichen Ballast für die Wirtschaft auszubilden. Den Weg in den Elfenbeinturm sollte erst der Master eröffnen. Die Reform hat also voll daneben gehauen, und 30% der Studierenden brechen ihr Studium ab, vertrödeln also Zeit, die besser für eine Ausbildung im bewährten dualen System genutzt worden wäre. Statt mit jungen, leistungsorientierten Akademikern wird die Wirtschaft so mit alten, frustrierten Lehrlingen versorgt. Nun ja, das ist eben so, wenn Ideologen die Bildungspolitik diktieren und das Mittelmaß der Parlamentarier das ebenso gedanken- wie widerspruchslos hinnimmt.

Der GAU aller Bundespräsidenten hat den Völkermord an den Armeniern 1915 als Völkermord bezeichnet, sehr zum Unwillen der Türkei. Aber er wäre nicht der GAU aller Bundespräsidenten, wenn er nicht darauf hingewiesen hätte, daß Deutschland als damaliger Verbündeter des Osmanischen Reiches eine Mitschuld daran trage. Nun, wer wäre besser geeignet als das Staatsoberhaupt, um lebenslang in einem armenischen Gefängnis für dieses Verbrechen zu sühnen? Da könnte sich dieser GAU wenigstens einmal in seinem Leben nützlich machen. Als zwar Ehebrecher, aber trotzdem Ex-Pfarrer müßte ihm das Konzept eines Sühneopfers schließlich bekannt sein.

23. April 2015 - 1 US-Dollar = 1,822 Deutsche Mark - Gold: 2.163,86 DM - Rohöl: 102,74 DM

1 Dollar 1913 = 57,46 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,73 Euro

Verteidigungsministerin von den Laien hat angekündigt, das G36 zu ersetzen. Die Wahrheitsmedien spekulieren jetzt, daß der Nachfolger das HK 416 werden könnte. Zugegeben, dieses Gewehr ist ein wenig moderner als das zwanzig Jahre alte G36, doch es hat das gleiche schwachbrüstige Kaliber. Wenn im Häuserkampf ein Islamist aus einer Fensternische heraus auf deutsche Soldaten schießt, ist er mit dem Kaliber 5,56 mm schwer zu treffen. Mit einem G3 bzw. HK 417 schießt man einfach auf die Mauer - und das 7,62 mm schlägt durch. Islamist und Problem sind beseitigt. Wobei das alte Mauser-Kaliber 7,92 x 57 der Wehrmacht noch mehr reinhaut. Das Argument für das Kleinkaliber ist übrigens, daß ein Soldat beim G3 nur 100 Schuß mit sich führt, beim G36 dagegen 240 Schuß. Zugegeben, das G36 erzeugt mehr Lärm, das G3 hingegen mehr Schaden.

Ägypten ehemaliger Präsident Mursi wurde zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Falls der Name Ihnen schon entfallen ist: Das war der demokratisch gewählte Moslem-Bruder zwischen Militär-Diktator Mubarak und Militär-Diktator Sisi. Herrn Mursi wurde vorgeworfen, für die Toten auf dem Tahir-Platz verantwortlich zu sein, als er diesen räumen ließ. Allgemein war mit der Todesstrafe gerechnet worden, allerdings stehen weitere Prozesse gegen Mursi noch aus. Ob Ende ein paar hundert Jahre Gefängnis oder eben eine Hinrichtung stehen werden, müssen wir der ägyptischen Justiz überlassen. Ach so, vielleicht noch ein kleines Detail: Abd al-Fattah Said Husain Chalil as-Sisi verdankt seinem Aufstieg einem Gönner, der ihn befördert hat: Mohammed Mursi.

Inzwischen haben sich die Wahrheitsmedien darauf geeinigt, daß bei dem Schiffe-Versenken im Mittelmeer 800 Menschen umgekommen sind (vorher haben die Zahlen zwischen 700 und 950 geschwankt). Und ja, es war der depressive Kopilot... Ach nein, natürlich der Kapitän. Der hat nach der Abfahrt ganz unislamisch Wein getrunken und einen Joint nach dem anderen geraucht. Er hat demnach den portugiesischen Frachter nur mit großer Mühe noch erwischt. Immerhin war er geistesgegenwärtig genug, um sich selbst in Sicherheit zu bringen. Nein, das entspricht nicht den Regeln der christlichen Seefahrt. Also jenen Regeln, die vor der Costa Concordia und vor allem auf deutschen Schiffen üblich gewesen waren.

Griechenland kratzt die letzten Reserven zusammen. Wer immer als Behörde oder Kommune noch ein paar Groschen auftreiben kann, soll diese an die Zentralregierung abgeben. Für zwei, drei Wochen nur, dann wäre der Engpaß überwunden. Nun ja, es wird eng. Und wenn ich so überlege, wem ich etwas glaube, dann fallen mir nicht gerade Politiker ein.

22. April 2015 - 1 US-Dollar = 1,835 Deutsche Mark - Gold: 2.190,10 DM - Rohöl: 103,84 DM

1 Dollar 1913 = 58,20 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,89 Euro

Die Wahrheitsmedien berichten zwei verschiedene Geschichten über den Untergang des Seelenverkäufers im Mittelmeer. Nach einer Ben-Hur-Einlage mit dem Rammen eines anderen Schiffes soll entweder ein neuer Schettino erfolgt sein (der Kapitän verläßt bei Gefahr als Erster das Schiff und selbiges geht ohne ihn unter), oder ein Darwin-Award (alle Neger an Bord laufen auf eine Seite und warten, bis das Schiff das Übergewicht bekommt und kentert). Auf jeden Fall fragt man sich, wo die Amerikaner bleiben, wenn ihre speziellen Fähigkeiten gebraucht werden: Eine Trägerkampfgruppe könnte problemlos eine Seeblockade vor Libyen errichten und alles bombardieren, was versucht, die Drei-Meilen-Zone zu verlassen. Fügt man noch ein paar israelische Bodentruppen hinzu, die Erfahrung im plattwalzen von Flüchtlingslagern haben, wäre das Problem ganz sicher gelöst. Zu blutig? Ach, das bastelt man in Hollywood zusammen und verbreitet es weltweit. Dazu haben wir doch die Wahrheitsmedien.

Vor dem Landgericht Lüneburg wird einer der letzten "Auschwitz-Prozesse" geführt. Ein 93jähriger gelernter Bankangestellter wird wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen angeklagt. Sein fürchterliches Verbrechen besteht darin, daß er nach Auschwitz kommandiert worden war und dort gearbeitet hatte. Seine Arbeit bestand darin, das Geld aus dem Gepäck der Deportierten einzusammeln und nach Berlin zu schicken. Zu dieser Gelegenheit sind etwa 60 Nebenkläger zum Prozeß eingeflogen und versorgen ihre Anwälte mit Steuergeldern. Was diese Nebenkläger dort sollen, weiß niemand. Vermutlich sind es negative Seelen, die sich am Unglück eines Mitmenschen weiden.

Im Normalfall jaulen alle Journalisten auf, wenn einer der ihren irgendwo auf der Welt bestraft oder gar getötet wird. Passiert das jedoch in der Ukraine, wenn die Täter Faschisten mit israelischen Pässen sind und das Opfer ein prorussischer Journalist ist, schweigt die Zunft brav dazu. Das war schließlich ein Feind, der für den Frieden eingetreten ist, wo doch die anderen Pressehuren zu bösartigen Kriegshetzern mutiert sind.

Vor drei Tagen habe ich noch vermeldet, daß sich kein Schwanzlurch mehr für Dr. Vitali Klitschko interessiert, den Oberbürgermeister in der Putschisten-Hauptstadt Kiew. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat ihn jedoch nicht vergessen. Für "seine Verdienste um Frieden und Demokratie" wird ihm jetzt der Konrad-Adenauer-Preis zugeworfen. Solche Preise machen sich immer gut in der Biographie, sie klingen hochtrabend und sind eine Art gegenseitiger Bestechung. Aus diesem Grund hat unsere vielfach preisgekrönte Leitkuh auch schon viele Preise umgehängt bekommen. Immerhin, die meisten Preisverleiher sind ehrlich genug, diese Preise nicht als "Verdienstorden" zu bezeichnen.

Pranger 521 ist da: Mittelmaß

Wir haben die großartigsten Volldemokraten, die man sich vorstellen kann. Derart mittelmäßige Gestalten müßte man außerhalb der Parlamente und Regierungen lange suchen. Jeder und jede Einzelne wäre in der Lage, ganz allein jeden denkbaren Betrieb in den Abgrund zu wirtschaften. Aber dank der Politik haben alle ihr Auskommen und wohlgefüllte Taschen. So gesehen, ist das parlamentarische System eine hocheffiziente Wohlfahrtsorganisation für Totalversager.

21. April 2015 - 1 US-Dollar = 1,817 Deutsche Mark - Gold: 2.172,36 DM - Rohöl: 105,05 DM

1 Dollar 1913 = 57,85 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,78 Euro

"Wir müssen das wegen unserer Vergangenheit machen." Haben Sie diesen Satz schon mal gehört? Politiker begründen so die geschenkten Unterseeboote an Israel, die Tribute an die EU, die deutschen Zahlungen zur Stützung des Euro, die Hörigkeit gegenüber den Verarmten Staaten von Amerika, die Durchmusterung der Sammlung Gurlitt auf "Nazi-Raubkunst", die Aufnahme von Asylbetrügern und deren ausbleibende Abschiebung... also praktisch alles, was in Merkeldeutschland geschieht und ganz offenkundig der Vernunft widerspricht. Und ja, der Satz ist RICHTIG. Allerdings müssen das nicht wir Bürger und Steuerzahler wegen unserer Vergangenheit machen, sondern die Politiker wegen ihrer Vergangenheit. Monika Hohlmeier hat es einmal verraten: Über jeden von Euch gibt es ein Dossier. Wer in einer Parteien-Demokratie aufsteigt, hat Leichen im Keller, die ihn erpreßbar machen. Ohne diese Leichen gibt es keinen Aufstieg. Und wegen dieser, ihrer eigenen Vergangenheit, müssen die Politiker diesen ganzen Blödsinn auf Kosten der Steuerzahler machen. IM Erika und IM Larve sind dabei nur die bekannten Geschichten aus eben dieser Vergangenheit.

Die "Flüchtlings"-Diskussion offenbart eine Charakterschwäche praktisch aller unserer Politiker: die Maxime "Ubi bene, ibi patria!" Die Römer haben den damaligen Zuwanderern vorgegeben, daß dort, wo es ihnen gut ginge, ihr Vaterland sei. Was die Römer allerdings übersehen haben: das neue Vaterland zählt nur solange, wie es einem dort gut geht. Vaterlandslose Gesellen wie unsere Politiker verbergen diese Geisteshaltung gerne hinter hehren Begriffen wie "Europäer" oder gar "Weltbürger". Das große Verständnis für die Zudringlinge verrät die Geisteshaltung, selbst das Vaterland im Stich zu lassen, sobald es einem dort nicht mehr gut geht. Diese Haltung teilen sie mit Mietnomaden und Schmutzfinken, die ordentliche Verhältnisse vorfinden und Schmutz, Unrat und Chaos hinterlassen, wenn sie weiterziehen. Von solchen Leuten brauchen wir ein Eintreten für das Vaterland nicht zu erwarten, da sie dieses bei Bedarf schneller wechseln als ihr Oberhemd.

Unser aller Merkel hat sich nun darauf geeinigt, den Völkermord der Türken an den Armeniern als Völkermord zu bezeichnen. Das gibt zwar Ärger mit dem großprächtigen Sultan, aber nachdem der Papst dem Stand gehalten hat, kann das vielleicht auch Merkel. Und natürlich melden sich sofort die Nestbeschmutzer in den Wahrheitsmedien, die uns vorhalten, wir seien auch nicht besser als die Türken. Gemeint ist natürlich das, was als "Holocaust" bezeichnet wird. Ach ja? Dann hätte ich doch gerne eine Aufstellung darüber, wie viele Gedenktage in der Türkei pro Jahr für das Massaker an den Armeniern abgehalten werden. Für den Holocaust sind es im deutschen Kalender 366, in Schaltjahren mindestens einer mehr. In welchen türkischen Sendern werden rund um die Uhr Dokumödien gezeigt, wie grausam und bösartig doch die Türken mit ihren Mitmenschen umgehen? In Merkeldeutschland sind es ein gutes Dutzend. Dann hätte ich noch gerne Namen von türkischen Politikern, die das eigene Land und das eigene Volk deswegen beschimpfen. In Deutschland beginnt das beim jeweiligen Bundespräsidenten und setzt sich in aller Regel fort bis zum einfachen Dorfbürgermeister. Und wenn wir schon dabei sind: Diese Nestbeschmutzer sollen sich mal ansehen, was mit ihren türkischen Kollegen passiert, wenn sie derartige Dinge schreiben. Gewisse Aspekte der kulturellen Bereicherung könnten wir durchaus übernehmen...

Hans-Peter Friedrich (der war tatsächlich mal Bundesinnenminister!) spricht in einem Interview mit den Wahrheitsmedien davon, Fluchtalternativen innerhalb Afrikas zur Verfügung zu stellen. Wer aus Krisengebieten flieht, soll seiner Ansicht nach in Afrika selbst sichere Zonen vorfinden. Nun, das ist eine gute Idee. Die sicheren Zonen wären Kamerun, Togo, Deutsch-Ostafrika und Deutsch-Südwestafrika. Natürlich müßten wir zuvor die Merkelregierung und die ganzen Volldemokraten loswerden, die einer ordentlichen Kolonialverwaltung im Wege stehen. Wer immer in die deutschen Schutzgebiete flieht, bekommt dort Unterkunft, Verpflegung, medizinische Versorgung und Arbeit. Viel Arbeit. Genug Arbeit, um zu lernen, wie man ein Land aufbaut. In die Schutzgebiete werden zudem sämtliche Asylbewerber und arbeitslose Migranten übersiedelt, da dort jeder eine sinnvolle Tätigkeit finden wird. Arbeitslose Deutsche finden dort ebenfalls Arbeit, als Aufseher und Ausbilder. Herr Friedrich hat einen guten Ansatz gefunden, man muß diesen bloß zu Ende denken.

Ach, welche Überraschung: Die Lokführer wollen wieder einmal streiken. Am Dienstag ist der Güterverkehr betroffen, Mittwoch und Donnerstag soll der Personenverkehr folgen. Am Freitag wird der Streik wieder auf den Güterverkehr beschränkt und dann beendet. Die Lokführer seien es leid, "von ihrem eigenen Arbeitgeber, vom Management hier veralbert zu werden", sagt der Gewerkschaftsboß. Auch nach 16 Tarifrunden fehlten immer noch Ergebnisse in zentralen Fragen, klagt die Gewerkschaft. Früher war das eindeutig besser, als es noch Bahnsteigkarten gegeben hatte, und bei der Bahn alles Beamte gewesen waren.

20. April 2015

Im Mittelmeer sind wieder einmal ein paar Asylbetrüger ertrunken, weil Schleuser sie auf einem Seelenverkäufer losgeschickt haben. Okay, 700 Tote sind schon eine Menge, aber wenn jetzt sämtliche Volltrottel von UNHCR (UNO-Flüchtlings-Organisation) bis Grüninnen (Partei der Besserverdienenden, Landes- und Volksverräter) lamentieren, daß WIR daran schuld hätten, frage ich mich wirklich, ob auf der Erde auch intelligente Lebensformen denkbar wären. Wenn jemand sein Heimatland verläßt, ist das seine eigene Entscheidung, für die er ganz allein verantwortlich ist. Wenn dieser Jemand tausende Dollar an einen Schleuser bezahlt, um auf ein Schiff nach Europa zu kommen, so ist das seine eigene Entscheidung. Und wenn besagter Jemand tatsächlich auf ein überfülltes, kaum seetüchtiges Schiff geht und obendrein nicht schwimmen kann, ist das wiederum seine Entscheidung. Für diese seine Entscheidungen sind nicht WIR verantwortlich, sondern dieser Mensch selbst. Wer sich in Lebensgefahr begibt und darin umkommt, hat sich dafür entschieden, das selbst zu tun. Es gibt keine Todesschwadronen, die derartige "Flüchtlinge" ins Mittelmeer treiben. Wer nach Europa will, tut dies freiwillig. Unser ach so verlockender Wohlstand ist, ganz nebenbei, nicht vom Himmel gefallen, sondern von jenen Generationen im Schweiße ihres Angesichts erarbeitet worden, die in unseren Wahrheitsmedien ständig als Schwerverbrecher dargestellt werden. Die sind nämlich nicht abgehauen, sondern haben angepackt und dieses Land wieder aufgebaut.

Frank-Walter Steinmeier hat sich erdreistet, davon zu sprechen, daß in Libyen ein stabiler Staat aufgebaut werden müsse. Es hat in Libyen einen stabilen Staat gegeben, der seine Bürger mit Wohltaten überschüttet hat. Einen Wohlfahrtsstaat, von dem wir alle im "freiesten Staat auf deutschem Boden", dessen Gefängnisse mehr politische Gefangene beherbergen als einst DDR oder Drittes Reich, nur träumen können. Dieser stabile Staat wurde von Franzosen, Briten und Amerigaunern zerstört. Gerechter Weise sollten nun alle Flüchtlinge, die sich aufs Meer wagen, diesen drei Kriegsgegnern überstellt werden. Vor allem die USA sollten Rettungsmissionen durchführen, als Hauptkriegstreiber. Das wäre Gerechtigkeit, aber dies zu fordern oder auch nur zu denken, übersteigt offenbar die Fähigkeiten eines Frank-Walter Steinmeier. Zum Volksvertreter in Merkeldeutschland und Funktionär einer Verbrecherorganisation, Verzeihung, Partei reicht es aber.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gotha hat von einem guten demokratischen Boden gesprochen, auf dem keine braunen Pflanzen gedeihen würden. Aha, er hat also den natürlichen Boden, der einer umfassenden Vielfalt der Pflanzen Platz böte, durch eine Monsanto-Wüste ersetzt, verödet durch "Round-Up" oder gleich "Agent Orange". Was in einer Demokratie gesagt und gedacht werden darf, bestimmt seiner Ansicht nach die Obrigkeit. Solche Leute können wir im Ministerium für Wahrheit brauchen, oder gleich im Ministerium für Liebe. Der Herr hat Asylbetrügern einen "warmen Empfang" angekündigt. Mit diesen Worten haben einstmals Linke Molotow-Cocktails angedroht. Ich gehe allerdings davon aus, daß der Oberbürgermeister der armen Stadt Gotha nur über begrenzte Deutsch- und Geschichtskenntnisse verfügt, er also gar nicht weiß, was er da gesagt hat. Vermutlich meint er einen herzlichen Empfang, auf Kosten der Steuerzahler, die erst gar nicht gefragt werden.

Bayerns Plagegeist Seehofer hat Saudi-Arabien besucht und sich dafür ausgesprochen, den Kriegsherren vom Golf, die derzeit Zivilisten im Jemen bombardieren, deutsche Waffen zu liefern. Einverstanden, wir haben da einen Posten von 168.000 G36, die für das Wüstenklima besonders geeignet sind. Bei der arabischen Schußtechnik - Gewehr grob in Richtung Feind halten und ein Magazin rausballern - ist die Präzision der Trefferlage nicht ganz so wichtig. Die Bundeswehr bekäme so genug Geld, um neue G27 (bzw. HK 417) anzuschaffen. Die haben ein vernünftiges Kaliber, sind sehr modern und Heckler & Koch wäre vor der Insolvenz gerettet.

Wo sind die alten Kommentare geblieben? Im geschützten Archiv natürlich!

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