Der Tageskommentar

20 * Z + L + M * 15
Zieh Leine, Merkel!

Impressum

Hier werden aktuelle Tagesereignisse kommentiert. Ich schreibe spontan und zu allem, zu dem ich meine, einen Kommentar abgeben zu müssen. Ältere Tageskommentare befinden sich im Archiv, das allerdings nur mittels Paßwort zugänglich ist.

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Urteilsverkündung:

Am 14. Juli, 9:00 Uhr, Saal C014 findet die
Verkündung des Urteils des Landgerichts Würzburg gegen mich statt.
Ich habe denen sehr viel Papier zum Lesen gegeben,
deshalb war dieses Verfahren nicht an einem Tag abzuschließen.

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6. Juli 2015

Da macht ein Professor alles richtig: Er erfindet einen schlagkräftigen Namen für seine neue Partei, besetzt mit dem Euro-Ausstieg ein zugkräftiges Thema, paßt sich an, indem er "Rechte" und ehemalige NPD-Mitglieder fernhält, und biedert sich an, indem er das mit dem Euro-Ausstieg als nicht so furchtbar ernst zurücknimmt. Und dann sägt ihn seine Partei als Vorsitzenden ab. Ihn! Den großen Strategen, den Meister und das Zugpferd in allen Dumm-Quatsch-Sendungen! Und seine Gegnerin, in der Partei und ihren Ansichten, bekommt gleich 60%! Ja, das muß einen Egomanen wie Bernd Lucke treffen. Aber vielleicht gründet er eine neue Partei, die Alternative zur Alternative für Deutschland? Nett wäre auch "Der neue Weg", als DNW. Das klingt ein bißchen nach DNV - Deutsche National-Versammlung, aber das macht ja nichts. Auf den Wahlzetteln für die Bundestagswahlen 2017 wäre viel Platz, und 100 Parteien, die meisten kleine Splittergruppen, suggerieren eine Wahl, die es nicht wirklich gibt. Zumal, wenn 97 davon Sozialistische Einheitsparteien sind.

Der Poststreik ist auch zu Ende. Die Auswirkungen haben sich zum Glück in Grenzen gehalten. Die Gewerkschaft hat sich mit mehr Geld zufrieden gegeben, die Ausgliederung der Post-Mitarbeiter in lokale Zustell-Gesellschaften hat sie hingenommen. Man kann eben nicht alles haben. Die Verkürzung der Wochenarbeitszeit ist auch unter den Tisch gefallen. Vielleicht sollten sich die Post-Mitarbeiter in Zukunft von Herrn Wesselsky vertreten lassen? Der ist in aller Regel erfolgreicher als Bsirske.

Korantreue Türken sind über eine Gruppe koreanischer Touristen hergefallen, weil China ihrer Meinung nach die Uiguren schlecht behandele und sie daran hindere, den Ramadan ordentlich zu begehen. Vor lauter Allahu-akbar-Rufen haben die Prügeltürken nicht mitbekommen, daß ihre Opfer gar keine Chinesen waren. Andere korantreue Randalierer haben im Namen der Uiguren die Schaufenster eines beliebten China-Restaurants in Istanbul eingeworfen. Und auch das war ein echter Volltreffer: Der Besitzer des Lokals ist ein Türke, der Koch ein Uigure. Bei solchen Mitmenschen freuen wir uns doch um so mehr darüber, wenn die Genossin Staatsratsvorsitzende immer wieder erklärt, der Islam gehöre zu Deutschland.

Nachdem "der Westen" zwei Kaputtniks in Richtung ISS geschossen hatte, haben die Russen einen Progress-Frachter losgeschickt, der mit bewährter Zuverlässigkeit sein Ziel erreicht hat. Der Begriff "Kaputtnik" stammt von Nikita Chruschtschow, der damit die ersten tapsigen Versuche der Amerikaner belegt hatte, die statt eines Gegenstücks zum russischen Sputnik nur ein bißchen Feuerwerk veranstaltet haben. Erst mit Wernher von Braun haben die Amis etwas zustande gebracht. Damals haben die Amis kein Wort darüber verloren, daß von Braun zuvor für Hitler gearbeitet hatte.

Nach ersten Hochrechnungen haben 60% der Griechen mit NEIN gestimmt. Lehnen wir uns also zurück und betrachten das ganz große Kino. Das "Sonderopfer Europa" wird uns schon zeigen, wie teuer uns Euro und EU geworden sind. Danksagungen bitte an die Herren Kohl, Genscher und Waigel - die leben alle noch.

5. Juli 2015

Heute ist der große Tag an dem die Griechen über den Fortbestand Europas abstimmen. Obwohl, dieses Pathos ist fehl am Platz. Stimmen die Griechen mit NEIN, lehnen sie die Reformen ab, die ihnen die Trojaner aufzwingen wollen. Wobei diese Reformen in den letzten fünf Jahren absolut nichts gebracht haben, nur Armut und Elend für jene Griechen, die ohnehin nicht mit den Reichtümern der Welt gesegnet sind. Stimmen die Griechen mit JA, so bewirkt das nichts, denn das Angebot, das mit diesen Reformen verknüpft gewesen war, ist offiziell zurückgenommen. Immerhin können sich dann die Trojaner gegenseitig auf die Schultern klopfen.

Ansonsten braucht Griechenland Geld, und davon jede Menge. Bei 240 Milliarden Euro offizieller Schulden, weiteren 120 Milliarden Stützungsgelder der EZB und etwa 100 Milliarden Target-II-Salden, also 460 Milliarden Gesamt-Miesen, kosten weitere 50 oder 100 Milliarden Euro bei den Gläubigern Überwindung. Die 460 Milliarden sind uneinbringlich, alles andere sind kosmetische Behauptungen. Sie stehen noch als Forderungen in den Büchern, doch diese Forderungen kann Griechenland bestenfalls dann bezahlen, wenn eine Unze Gold auf einer Milliarde Euro steht. Die Schulden müssen "wertberichtigt" werden, das heißt, sie werden gestrichen. Dann werden alle Bürgschaften schlagend, die eine Staatsratsvorsitzende Merkel so blauäugig eingegangen ist. Das heißt, die deutschen Steuerzahler bekommen diese Bürgschaften als neue Schulden aufgebürdet. Außerdem bekommen alle anderen Euro-Staaten ebenfalls ihren Anteil schlechtgeschrieben, also Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und Belgien - die anderen Problemstaaten.

Das neue Geld kann die EZB in rauhen Mengen drucken, das ist kein Problem. Das ist auch nötig, denn bei einem "Schuldenschnitt", sprich Staatsbankrott, verschwindet eine Menge Geld. Bei Fiat-Money besteht Geld aus den eineiigen Zwillingen Geld und Kredit, wird der eine Zwilling angeknabbert, reduziert das auch den anderen. Die Spannung und der Druck auf alle Euro-Länder erhöhen sich. Die Griechen wollen nicht aus dem Euro, in den Verträgen ist diese Möglichkeit zudem nicht vorgesehen. Im gegenseitigen Einvernehmen geht alles, im Widerspruchsfall gar nichts. Die EU verlangt in vielen Fällen Einstimmigkeit, folglich können die Griechen alles blockieren. Dafür werden sie letztlich vor die Tür gesetzt, Verträge hin oder her. In diesem Fall ist Europa gescheitert, auch wenn es noch einige Monate fortbesteht.

Dieses Spiel findet jedoch nicht im leeren Raum statt. Eine Anzahl Länder Europas haben die Reisegruppe Schlaraffenland zu versorgen, welche die Zuwanderungs-Idiotologen als "Flüchtlinge" bezeichnen, die Leute mit einem Mindestmaß an gesundem Menschenverstand jedoch als Zudringlinge, Asylbetrüger und Invasoren. Wenn die Finanzmittel knapp werden, müssen die Regierungen sparen. Griechenland bekommt seine Schlaraffenland-Interessenten los, indem es sie nach Nordwesten abschiebt. Merkeldeutschland hat die freie Auswahl: da die Unterstützung Israels für unsere derzeitige Kanzlerin unverzichtbar ist, bleiben Rentner und bedürftige Einheimische, an denen das BRD-Regime sparen kann, um die geschätzten Zudringlinge bei Laune zu halten. 2015 und 2016 bieten sich dazu an, denn erst 2017 wird eine neue Bundesregierung gewählt. Wobei die Gefahr besteht, daß vorher auf den Straßen abgestimmt wird, dann brennen in Zukunft jene Asylbetrügerheime, die bereits bezogen sind.

Dann wäre da noch der 16. Oktober 2015. Das ist ein Freitag und das soll keine Prognose sein, aber es wäre ein guter Termin für einen "Schwarzen Freitag". Das wäre dann der Tag, an dem der DAX in Richtung 2.000 Punkte aufbrechen würde. Dow Jones, Nikkei, Euro Stoxx und was der Indizes mehr sind, schließen sich solidarisch an. Im weltweiten Börsencrash verschwinden die Aktienvermögen. Danach haben wir ein paar Millionen arbeitsloser Muslime zuviel im Land, außerdem ein paar Millionen arbeitsloser Nicht-Muslime. Da gewinnt der schöne Satz "Weihnachten, da sind wir zu Hause!" eine ganz neue Bedeutung. In der sich ausweitenden Depression zerbricht die EU, der Euro wird ersetzt. Vielleicht läßt sich eine Art EWG retten, eine Freihandelszone, deren Mitglieder jedoch alle strikt nach ihren eigenen Interessen handeln. Bundeskanzlerin von der Leyen wird das auch tun, sonst gibt es eine Abstimmung auf den Straßen.

Den Kaiser, den großen Zusammenbruch und den Dritten Weltkrieg halte ich für 2016 noch für unwahrscheinlich. Wir dürfen nicht vergessen, in Washington sitzt eine "lame duck", ein Präsident am Ende seiner Amtszeit. Das wird also eher der Neue vorhaben, ab 2017. Wir sollten außerdem berücksichtigen, daß es nach dem Oktober 1929 auch eine Weile gedauert hatte. Im Deutschen Reich ging es ab 1931 richtig zur Sache, mit dem Zusammenbruch der Danat-Bank (Darmstädter- und National-Bank). Die "Revolution" erfolgte im Januar 1933, als Hitler zum Reichskanzler wurde. Dank der modernen Technik dürfte es ein wenig schneller gehen, aber eben doch Jahre brauchen. Ich rechne in einem Punkt mit deutlichen Unterschieden: Reichskanzler Brüning hat damals Austeritäts-Politik betrieben, also gewaltig gespart. Die heutigen Demokraten sind gewohnt, Probleme unter Geldsäcken zu begraben. Ich rechne deshalb eher mit einem Deficit-Spending, mit einem kräftigen Schulden- und Inflationsschub, der die beim Ende des Euro neu eingeführte Mark beträchtlich entwerten wird.

4. Juli 2015 - 1 US-Dollar = 1,763 Deutsche Mark - Gold: 2.059,80 DM - Rohöl: 98,15 DM

1 Dollar 1913 = 56,53 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,12 Euro

Der oberste Gerichtshof Griechenlands hat das Referendum für rechtmäßig erklärt. In Griechenland selbst werden inzwischen die 10- und 20-Euro-Scheine knapp, dem Handel geht das Wechselgeld aus. Die Banken selbst erklären, sie seien noch bis Montag liquide. Die Banken dort haben das Problem, daß niemand bei ihnen einzahlen will. Wer Bargeld aus der Bank gerettet hat, wird sich hüten, es wieder dort abzugeben. Der Gemüsehändler bringt seine Tageseinnahmen nicht mehr auf die Bank, er bezahlt damit lieber seine eigenen Einkäufe und die Lieferanten. Griechen im Ausland haben ebenfalls Probleme: Ihre Kredit- und sonstigen Karten werden nicht mehr akzeptiert, sie sind damit mittellos, egal wie hoch der Kontostand sein mag.

Wer der Abschaffung des Bargeldes das Wort redet, sollte sich Griechenland genau anschauen. Das, was dort wirklich noch funktioniert, ist das Bargeld. Das Bankensystem steckt in großen Problemen, theoretisch sollte das bargeldlose Bezahlen noch immer funktionieren als gäbe es keine Krise. Genau das ist jedoch nicht der Fall. Die Banken und ihr bargeldloses System haben das Vertrauen der Bürger verloren. Was auf den Konten gebucht ist, kann per Federstrich umgewandelt oder reduziert werden, was unter der Matratze liegt, wird höchstens von Mäusen gefressen. Allerdings ist das bedruckte Baumwollpapier unter der Matratze trotz allem kein Geld für die Ewigkeit. Es wird als "gesetzliches" Zahlungsmittel bezeichnet, und diese Gesetze, die dem Geld Wert verleihen, können jederzeit geändert werden.

So ganz nebenbei: Griechenland hat in seiner langen Geschichte durchaus Maßstäbe für die Geldwirtschaft gesetzt. Die attische Drachme und der byzantinische Solidus waren die führenden Münzen ihrer Zeit, die in der ganzen damaligen Welt anerkannt gewesen waren. Die Drachme war eine Silbermünze, der Solidus eine Goldmünze. Dieses Geld bedurfte keiner Gesetze, um als Zahlungsmittel anerkannt zu werden, und Motten, Mäuse oder Ratten hatten keinerlei Appetit auf dieses viel zu harte Zeugs. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war für einen Deutschen Papier, das mit "Dollar", "Franken" oder "Pound Sterling" bedruckt war, eine gute Wahl gewesen. In der zweiten Hälfte hat nur der Franken noch einigermaßen durchgehalten. Gold und Silber hingegen haben nicht nur 50 Jahre durchgehalten, sondern 5.000 Jahre. Euro unter der Matratze sind 2015 und vielleicht noch 2016 eine gute Entscheidung. Gold hingegen ist auch 2050 noch gut, und selbst im Jahr 2500 wird es keiner verschmähen.

Der SPIEGEL hat Anzeige erstattet, weil er glaubt, von US-Geheimdiensten abgehört worden zu sein. Wobei der SPIEGEL die CIA verdächtigt. Die ist offenbar für Kleinkram zuständig, während wichtige Leute von der NSA bespitzelt werden. Vor 50, ja vielleicht noch vor 30 Jahren wäre es durchaus sinnvoll gewesen, den SPIEGEL abzuhören. Heute hingegen ist aus dem einstigen Hetzblatt für Pseudo-Intellektuelle ein zahmer Hofberichterstatter geworden, der dem unaufgeregten Nichtstun der Genossin Staatsratsvorsitzenden mit angemessenen Worten huldigt. Wenn der CIA dort tatsächlich tätig gewesen sein soll, dann ganz sicher in einer Art Strafaktion. Bestraft wurden auf diese Weise natürlich die CIA-Mitarbeiter, nicht der SPIEGEL.

Mitmeucheln darf bei den korantreuen Muslimen der Boko Haram jeder, der gerne im Namen Allahs Menschen umbringt. Das gehört eben zum Islam dazu, das steht im Koran, das fordert der Prophet und das fordert unser aller Kanzlerin, wenn sie erklärt, daß der Islam zu Deutschland gehöre. Wenn jedoch so einen Muslim das Gewissen packt und er darüber nachdenkt, ob der allmächtige Schöpfer des Universums wirklich verlangt, daß einfache Menschen seine Schöpfung korrigieren, indem sie ein paar Ungläubige daraus entfernen, üben sich die Korantreuen in Null Toleranz. So wie die Kanzlerin es oft genug predigt. Korantreue Intoleranz bedeutet natürlich den Tod, die öffentliche Hinrichtung. Das zeigt den Zweiflern ganz überzeugend die Größe Allahs und die geistige Kleinheit derer, die ihm dienen.

Abschließend ein Hinweis: Wer noch mit VHS-Cassetten arbeitet, sollte sich mit einem Vorrat an Leercassetten eindecken. VHS soll vom Markt verschwinden, die letzten produzierten Chargen werden jetzt abverkauft.

3. Juli 2015 - 1 US-Dollar = 1,765 Deutsche Mark - Gold: 2.053,15 DM - Rohöl: 99,99 DM

1 Dollar 1913 = 56,29 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,08 Euro

Der Professor für Spieltheorie, Griechenlands Finanzminister Varoufakis, will nicht mehr mitspielen, wenn ihm die Wähler das Spiel verderben. Für den Fall, daß die Griechen FÜR das Sparprogramm der Brüsseler Trojaner stimmen, will Varoufakis zurücktreten, also das nicht mehr zu gewinnende Spiel aufgeben. Stimmen die Griechen jedoch mit NEIN, wird das Spiel richtig interessant und die Einsätze erhöhen sich. Dann gibt es eine gute Chance, daß sich die Bundesunfähigkeitskanzlerin zerbröselt. Obwohl, diesen Titel sollte ich besser für Pfuschi von den Laien aufheben. Die dürfte mit ihrer Tätigkeit noch mehr Schaden anrichten als Merkel mit ihrer Untätigkeit.

Der neue Flughafen ist fertig, schick, groß und nobel. Hier wird es den Besuchern an nichts mangeln. Natürlich nicht in Berlin, wo Wowereit, Mehdorn, Platzeck und Ramsauer zu Gange gewesen waren, sondern in Pjöngjang. So gerne die Nordkoreaner als rückständige Steinzeitkommunisten dargestellt werden, die können Dinge, die Merkeldeutschland nicht mehr fertig bringt. Das muß irgendwie an der Führung liegen. Seit Merkel die Staatsratsvorsitzende spielt, fallen wir nur noch zurück, und zwar hinter allen. Ich frage mich, was die ganzen Zudringlinge hier wollen. Eine Invasion hat doch nur Sinn, wenn es etwas zu holen gibt. Vielleicht übernehmen die ja die Sperrmüllentsorgung, wenn hier alles zusammenbricht.

Seehofer ist derzeit mal wieder zufrieden, weil er seine unterirdischen Stromtrassen bekommen hat. Die sind zwar sechsmal so teuer wie Überlandleitungen, aber es gibt weniger Proteste dagegen. Wobei Menschen, die den Elektrosmog der Überlandleitungen auf zehn Kilometern Entfernung spüren, bestimmt auch bei Erdkabeln zu leiden anfangen. Allerdings ist diese Elektrosensitivität bisher durch keinen Labortest belegt. Die Sensitiven leiden erbärmlich, wenn man ihnen sagt, im Boden seien Starkstromkabel verlegt, obwohl gar keine vorhanden sind, und fühlen sich pudelwohl, wenn sie nicht wissen, daß einen Meter von ihnen entfernt eine aktive Eine-Million-Volt-Leitung verläuft. Aber vielleicht kommt man ja auf den Gedanken, die vielen unbeschäftigten Asylbetrüger einzuspannen. 30.000 Mann, mit Pickeln und Schaufeln, benötigen keinerlei Qualifikation, um einen Graben auszuheben. Die Herren sind tagsüber beschäftigt und abends müde, da kommt keinerlei Langeweile auf.

In eigener Sache: Falls Sie auf Bücher warten, muß ich Sie noch um ein wenig Geduld bitten. Ich habe angefangen, Paßworte zu verschicken - auf die so mancher Leser bereits viel länger wartet. Wer bei dieser Runde sein Paßwort bekommen möchte, sollte schnell bezahlen, was am Montag noch nicht auf meinen Konten verbucht worden ist, dürfte erst Ende des Monats zum Zuge kommen.

2. Juli 2015 - 1 US-Dollar = 1,771 Deutsche Mark - Gold: 2.068,25 DM - Rohöl: 100,78 DM

1 Dollar 1913 = 56,51 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,17 Euro

Trotz des Drucks aus Brüssel knickt Griechenlands Ministerpräsident nicht ein und hält an der Volksabstimmung über das Sparprogramm fest. Das sind die Volldemokraten nicht gewohnt, die davon ausgehen, das Volk habe bei den Wahlen seine Stimme abgegeben und fortan die Schnauze zu halten. Dabei sucht Tsipras Rückendeckung: Was Brüssel will, drückt Griechenland weiter nach unten. Die Griechen müssen alles ausbaden, alle Einschränkungen ertragen. Wenn man sie vorher fragt, sind sie eher bereit, das alles auf sich zu nehmen. Merkel hingegen, als Genossin Staatsratsvorsitzende, hat es nicht nötig, das Volk zu befragen, wenn sie in Volkes Namen Milliardenbürgschaften unterschreibt. Geld, das am Ende nicht sie bezahlen wird, sondern das entmündigte Volk.

Ein Dissident ist jemand, der seine eigene Meinung standhaft vertritt, auch wenn sie von der staatlich vorgegebenen Meinung abweicht. Der Dissident braucht dafür Standhaftigkeit, Charakter und Rückgrat. Der Mitläufer kommt sehr gut ohne dies alles aus. Der zum "Buchhalter von Auschwitz" hochstilisierte Oskar Gröning hat sich selbst zum bloßen Mitläufer erklärt, der "die Bequemlichkeit des Gehorsams" wählte, die "Widersprüche nicht zuließ". Nun, ein gehorsamer Mitläufer, der genau das aussagt, was die Obrigkeit von ihm will, war Herr Gröning dann wieder während der Frankfurter Auschwitz-Prozesse. Und jetzt, in Lüneburg, ist er ebenfalls ein Mitläufer, der keinen Widerspruch wagt. Dabei sind es die Mitläufer, die in ihrer gedankenlosen Gefolgschaft die großen Untaten aller Zeiten erst ermöglicht haben.

Die Genossin Staatsratsvorsitzende trug ein mohrrübenfarbenes zu enges Jackett, als sie verkündete, daß sie für weitere Gespräche mit Griechenland jederzeit offen sei, aber nicht vor dem Volksentscheid. Das sieht nach dem gewohnten Aussitzen aus, doch ausnahmsweise hat sie keine andere Wahl: Tsipras ist zu sehr Demokrat, um sich schon im Vorfeld über den Willen des Volkes hinwegzusetzen. Das mag gängige Praxis in Berlin sein, in Athen könnte das dazu führen, daß entweder das Volk oder das Militär bei den Regierungsgebäuden in einer Weise anklopft, daß der Regierung keine andere Wahl bleibt als sie einzulassen. Das ist etwas, das Merkel den Deutschen offenbar nicht zutraut.

1. Juli 2015 - 1 US-Dollar = 1,755 Deutsche Mark - Gold: 2.056,31 DM - Rohöl: 104,18 DM

1 Dollar 1913 = 56,69 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,10 Euro

Was in Griechenland los ist? Das wissen noch nicht einmal die Griechen selbst. Das heißt, der Spiros Normalgrieche auf der Straße weiß es: Am Geldautomaten kann er jeden Tag 60 Euro abheben, und demnächst sollen einige Banken geöffnet haben, bei denen sich Rentner ohne Konto 40 Euro pro Tag abholen können. Natürlich nur, wenn die 20-Euro-Scheine nicht ausgehen, die bereits knapp geworden sein sollen. Die griechische Regierung wurde informiert, daß das zweite Hilfspaket für Griechenland vorerst vom Tisch ist, es sei denn, die griechische Regierung empfiehlt, bei dem anstehenden Referendum mit Ja zu stimmen. Die Griechen hingegen haben vorgeschlagen, ein drittes Hilfspaket zu schnüren, aus den Mitteln des ESM. Das wäre natürlich toll, denn der ESM kann von jedem Land der Eurozone fordern, binnen einer Woche ein paar Milliarden einzuzahlen, die anschließend in einem Faß ohne Boden versenkt werden. Direktor des ESM ist übrigens ein gewisser Wolfgang Schäuble, auch bekannt als die Schwarze Null. Das heißt, vorläufig sind die Griechen nicht ganz pleite, ihre Anleihen werden als "übelster Ramsch" eingestuft, aber noch nicht als "default", wertlos.

Im Verfassungsschutzbericht wird wieder einmal die Gefahr von "rechts" beschworen. Rechts ist natürlich, wenn eine "Flüchtlingsunterkunft" Feuer fängt, weil die Anwohner nicht wollen, daß sich da einer durch die Vermietung an den Staat dumm und dämlich verdient, während der Wert ihrer anliegenden Immobilien steil nach unten geht. Richtig perfide waren die bösen "Rechten", die in München bei einer Photoausstellung unter freiem Himmel Köhler und ein paar anderen Abgebildeten Charlie-Chaplin-Bärtchen eingebrannt haben. Die Juden haben das als "menschenverachtend" bezeichnet. Wohlgemerkt, das waren ein paar gedruckte Plakate, simple Massenware, binnen einer halben Stunde ohne jegliches Geschrei zu ersetzen. Wenn im Gazastreifen 500 semitische Kinder abgeschlachtet werden, ist das natürlich nicht menschenverachtend, zumindest hat das kein Jude in Deutschland jemals so bezeichnet.

Ansonsten grämt sich der Verfassungsschutz über korantreue Muslime. Dabei geht es nicht darum, daß sich unter den massenweise ins Land strömenden Zudringlingen auch ein ganzer Haufen Meuchelmuslime verbergen könnte, sondern darum, daß der gute Moslem von nebenan durch Haßprediger radikalisiert werden könnte. Und wenn nicht er, so doch seine Söhne und Töchter, die mangels Schul- und Berufsabschlüssen keine Perspektive sehen und sich deshalb radikalisieren. Ganz nach dem Modell "Joschka" Fischer, der auch begonnen hatte, Steine an Polizisten vorbeizuwerfen. Vermutlich war es bei dem nur die Gnade der frühen Geburt, die ihn zum Linksradikalen werden ließ. Heute wäre er ganz bestimmt Salafist und würde für den Islam in den Krieg ziehen... Obwohl, "Joschka"... Kurden, die einfach ohne Erlaubnis zurückschießen wären bestimmt nicht sein Ding. Tunesien hat zur Abwehr der korantreuen Muslime nach dem jüngsten Anschlag 80 Moscheen geschlossen. In Merkeldeutschland werden eher doppelt so viele neu gebaut, als auch nur eine einzige geschlossen.

Wie schlecht es derzeit unser aller Kanzlerin geht, zeigt das wunderbare Sommerwetter. Während des G7-Treffens, als Merkel noch fest im Sattel gesessen war, hatte eine Merkelwetter-Periode begonnen, die bis vor wenigen Tagen Schauer und Unwetter mit sich gebracht hatte. Jetzt hingegen ist der Himmel aufgeklart und alle freuen sich. Hoffen wir also, daß das schöne Wetter noch lange anhält. Wie das Wetter bei Bundeskanzlerin von der Leyen wird, läßt sich leider nicht voraussagen. Ich bezweifle allerdings, daß eine Frau, welche die Bundeswehr in eine Kita-Truppe umwandelt, für schönes Wetter sorgen kann.

Pranger 530 erhält die Weihen der Unsterblichkeit: Der neue Äon

Pranger 531 ist da: Evolution

Dieser Begriff wird gerne mit Weiterentwicklung übersetzt, im Sinne einer Höherentwicklung. Das allerdings hat nicht mal Charles Darwin persönlich darunter verstanden. Evolution ist die Anpassung an die Umweltbedingungen, mögen diese natürlich oder sozial sein. Der am besten angepaßte überlebt, weshalb es nur wenige aufrechte, charakterstarke Dissidenten, aber immer sehr viele rückgratlose Mitläufer gibt. Die Evolution schlägt gerade in Deutschland zu, der Deutsche der Zukunft hat einen IQ unter 80, dunkle Haut, seine Bildung aus dem Koran und wundert sich, daß keiner mehr Hartz IV bezahlt.

30. Juni 2015 - 1 US-Dollar = 1,740 Deutsche Mark - Gold: 2.052,66 DM - Rohöl: 101,48 DM

1 Dollar 1913 = 57,07 heutige Dollar - 1 Goldmark 1913 = 12,08 Euro

Griechenland ist insolvent. Zumindest verweigert es dem IWF die fällige Rückzahlungsrate. Anfang des Monats hatten die Griechen darum gebeten, 300 Millionen erst am Monatsende zusammen mit allen im Juni fälligen Beträgen auf einmal zu bezahlen, was sich auf 1,6 Milliarden summiert. Und jetzt wird gar nicht bezahlt. Zu dumm, daß die EU den Krieg der Kiewer Putschregierung gegen das eigene Volk finanziert, zu dumm, daß die Bundesregierung ihre Spargroschen verwendet, um Israel atomwaffenfähige Unterseeboote zu schenken. Deshalb ist für Griechenland kein Geld mehr da. Falls jemand glaubt, Griechenland wäre teuer: Wenn Merkeldeutschland das Geld, das den Zudringlingen in den Rachen geworfen wird, nach Griechenland überwiese, wären die Griechen ruck-zuck alle Schulden los. Aber wir finanzieren lieber unterqualifizierte Muselmanen aus Afrika, anstatt orthodoxe Christen, welche dem europäischen Kulturkreis angehören. Und wir holen Leute ins Land, die sich als Terroristen erweisen dürften, anstatt ein beliebtes Urlaubsland zu unterstützen.

Griechenland wird ein Sargnagel, vielleicht sogar der Sargdeckel für Merkels Kanzlerschaft. Unter Pfuschi von den Laien wird allerdings nichts besser werden, da geht es nur immer weiter bergab. Ein paar Monate dürften wir den Euro aber noch behalten, dieses Esperanto-Geld hat noch nicht den vollen, von Kohl, Genscher und Waigel geplanten Schaden angerichtet. Das erste Opfer ist jedenfalls Spiros Normalgrieche. Der gehört keiner der früheren Regierungsparteien an und war nie im öffentlichen Dienst beschäftigt. Das heißt, er hat all die Wohltaten, welche die jeweiligen griechischen Regierungen bis 2010 ihren jeweiligen Günstlingen haben zukommen lassen, gar nicht erhalten. Der hat vielleicht einen günstigen Euro-Kredit aufgenommen und sich für eine Immobilie verschuldet, das war schon sein ganzer Fehler. Seit 2010 geht es Spiros nicht mehr gut. Auf Kosten der Normalgriechen mußten zunächst die Banken gerettet werden, die zuvor an Griechenland prächtig verdient haben. Die Beamten haben ein paar Privilegien verloren, der Normalgrieche seinen Arbeitsplatz. Die Generalstreiks und die Proteste haben nichts bewirkt, die jeweiligen Regierungen im Land haben so wenig erreicht wie die Vollpfosten in ganz Europa. Diese haben sich allesamt als Schönwetterkapitäne erwiesen, die jetzt, bei immer stärker werdenden Sturm, als unnützer Ballast über Bord gehen sollten.

Wir haben weder das Personal, noch die Ideen, noch die Tatkraft, diese Krise zu bewältigen. Demokraten können Probleme zerreden, aber nicht lösen. Zumindest dann nicht, wenn sie bereits auf einem Berg von Schulden und Krediten sitzen, der es ihnen nicht mehr erlaubt, das Problem unter Geldsäcken zu begraben. Wenn Griechenland definitiv zahlungsunfähig wird, werden alle Bürgschaften schlagend, die Merkel und ihre Komplizen leichtfertig eingegangen sind. Dann sind auch Italien, Spanien, Frankreich und die anderen überschuldeten Krisenländer Europas an der Reihe, ihre jeweils zugesagten Milliarden herauszurücken. Griechenland selbst ist lächerlich klein, und wenn man nicht gerade dort wohnt, kann man die Not der Griechen voller Gleichgültigkeit aussitzen. Die Schockwellen, welche der zusammenbrechende Schuldenberg auslösen wird, erschüttern jedoch alle Gläubiger. Das wird ein sehr interessanter Herbst werden.

Die CDU hat ihren siebzigsten Geburtstag gefeiert. Oh ja, man hat gefeiert und große Reden geschwungen, das kann die CDU noch immer. Als Partei hat sie 15 Jahre Niedergang mit Merkel an der Spitze hinter sich. Die CDU ist ausgehöhlt, die guten Leute sind vergrault. Wie bei fast allen Parteien sind die Ortsvereine überwiegend Seniorenclubs. Neue Ideen sind noch größere Mangelware. Als ehemals christliche Partei werden die Mitglieder das Bild vom Koloß auf tönernen Füßen kennen. Die Partei hat an Profil verloren, sie gehört heute zu den sozialistischen Einheitsparteien in Deutschland. Der einzige Unterschied zu den anderen Parteien sind die häßlichen und zu engen Hosenanzüge der Genossin Vorsitzenden. Deshalb, liebe CDU-Mitglieder, feiert mal schön. Es ist nämlich ungewiß, daß Ihr den 75. noch erleben werdet - mangels Partei, nicht wegen zu vieler sterbender Mitglieder.

In Ägypten ist überraschend die Stelle des Generalstaatsanwalts freigeworden. Da dieser die korantreuen Muslime verfolgt hatte, wurde ihm nun die Größe Allahs vorgeführt. Man kann also bei dieser Explosion von einer natürlichen Todesursache sprechen: Allah hat ihn dank des Wirkens seiner getreuen Diener abberufen. Da der Islam bekanntermaßen zu Deutschland gehört, sollte sich der GAU aller Bundespräsidenten jetzt schleunigst bei den Ägyptern entschuldigen. Vor dieser Art des natürlichen Ablebens sind deutsche Staatsanwälte und Richter übrigens weitgehend sicher, da sie allesamt als islamfreundlich einzustufen sind.

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