Gebrauchsanleitung

Falls Sie Bilder von wohlgeformten nackten Damen oder muskulösen jungen Männern suchen, sind Sie leider auf der falschen Seite. Hier gibt es nur Texte, über Politik und sonstige Themen. Vor Ihnen liegt ein "Buch" zum Lesen, kein "Bilderbuch" zum Blättern.

Die Texte gliedern sich in die Tageskommentare, in denen ich das Tagesgeschehen kommentiere. Meine streng geheimen und natürlich geschützten Quellen sind die Fernsehnachrichten, hin und wieder eine Tageszeitung und die allgemein bekannten Internetauftritte von N-TV, N24, WELT oder ZEIT. Sie finden bei mir also genau das, was Sie anderswo auch lesen, aber eben kommentiert. Sonst wären das ja eher "Tagesnachrichten". Die Tageskommentare sind kurz und befassen sich mit den wichtigsten Ereignissen. Der Tageskommentar erscheint nicht am angegebenen Datum, sondern für das angegebene Datum, am Abend vorher. Ich versuche zwar, bis 21:00 Uhr damit fertig zu sein, aber hin und wieder wird es dann doch 23:00 Uhr.

Der andere Textblock ist der wöchentliche Pranger. Das sind drei bis zwölf "Schreibmaschinenseiten" zu einem Thema, das ich irgendwie interessant gefunden habe. Zum Beispiel die aktuelle Weltwirtschaftskrise, die immer ein dankbares Opfer abgibt. Die Pranger erscheinen am Dienstag mit dem Datum von Mittwoch. Meist stehen sie bis 18:00 Uhr im Netz, aber hin und wieder... Manchmal trödele ich halt.

Pranger und Tageskommentare gibt es bei mir auch als Ausdrucke. Ich habe einen Laserdrucker und benutze Thermobindemappen, das Ergebnis ist eine Broschüre, die sich ins Regal stellen läßt.

Dank der Denunziation eines gewissen Benjamin Schöler, einem angehenden evangelischen Pfarrer, der sich schon mal als Inquisitor übt, sind die Texte nur jeweils eine Woche zugänglich und werden dann durch neue übersetzt. Die alten Texte wandern ins Archiv, das nur mit Paßwort zugänglich ist. Hin und wieder erhält ein Pranger jedoch die "Weihen der Unsterblichkeit", er bleibt also öffentlich zugänglich, streng Holocaust™-gläubige evangelische Inquisitoren hin oder her.

Ich habe übrigens nichts dagegen, wenn Sie meine Texte weiter verbreiten, solange Sie dafür kein Geld verlangen. Ich erteile dazu ausdrücklich die Erlaubnis. Falls Sie nicht wissen, wie Sie diese Texte ausdrucken oder in Ihr Mailprogramm übernehmen: Markieren Sie alles, was Sie kopieren wollen, drücken Sie die Tasten "Strg" und "C" gleichzeitig, wechseln Sie in Ihr Textprogramm, klicken es an, damit dort der Cursor blinkt, und drücken die Tasten "Strg" und "V". Der Fachmann nennt das Copy+Paste, bzw. Kopieren und Einfügen.

Da wir in Deutschland Staatsanwälte mit Tunnelblick haben, unterscheide ich zwischen Holocaust (bei dem nach gesetzlicher Vorschrift 6 Millionen Juden auf verbrecherischer Weise von unseren entmenschten Großvätern umgebracht worden sind) und Holocaust™, der Vermarktung dieser Ereignisse durch Wort und Schrift, durch Film und Politik. Ohne das ™ geht es um Tote, wer darüber schreibt, tut das offiziell oder er verharmlost und wird damit zum Fall für den Staatsanwalt, in dessen Dienstanweisung steht, daß jeder, der dieses Thema selbsttätig aufgreift, sich allein dadurch bereits strafbar macht. Mit ™ geht es um Geld, um den zentralen Empörungsrat der Juden in Deutschland, um 365 Gedenktage pro Jahr (in Schaltjahren 366), also um die Gegenwart und die Götzenanbetung, die damit verbunden ist. Das ist bis jetzt noch erlaubt, aber keine Sorge, im Rahmen der freien Meinungsäußerung wird in diesem Orwell-Staat auch das noch verboten.

Ich möchte an dieser Stelle natürlich auf meine Bücher hinweisen. Sogar ich bin auf finanzielle Einnahmen angewiesen, deshalb biete ich das an, was ich verfaßt habe. Wer sich auf das Abenteuer einer Bestellung direkt bei mir einläßt, bekommt als Belohnung einen befristeten Zugang zu meinen Archiven.

Was gibt es sonst so auf dieser Seite? Natürlich habe ich ein paar Verweise zu anderen Seiten im Internet, auf deren Inhalt ich keinerlei Einfluß habe und von denen ich mich gemäß der üblichen gesetzlich gebotenen Idiotie distanziere.

Mein Angebot habe ich auf einer Service-Seite zusammengefaßt, das ist eine Art "Sitemap", heißt aber anders. Außerdem möchte ich auf einen Chat hinweisen, in dem ich mehr oder weniger täglich zu erreichen bin.

Man kann mich tatsächlich für Vorträge buchen. "Die Weltlage" habe ich jetzt schon öfter gehalten, über ein anderes Thema und die näheren Umstände können wir uns gerne unterhalten. "Die Architektur der Gotik" kann ich Ihnen leider nicht anbieten, auch über "Die Klimakatastrophe" oder "Kröten im eigenen Garten-Biotop" werde ich bestimmt nicht reden. Ich halte es dabei wie ein Arzt: Vielleicht komme ich vergebens, aber garantiert nicht umsonst. Ich kann es mir nicht leisten, ohne Bezahlung durchs Land zu bummeln. Planen Sie also für 100 bis 150 Besucher, wenn Sie einen Vortrag veranstalten wollen.

Ich fahre zudem ungern Auto, deshalb sollte der Veranstaltungsort nicht allzu weit von Würzburg entfernt liegen. Ab 300 Kilometer fange ich an zu überlegen, ob ich das wirklich auf mich nehmen möchte.

Noch ein Wort zu Telephonanrufen: Vor elf Uhr früh erreichen Sie bei mir nur den Anrufbeantworter. Nach 23 Uhr wecken Sie eventuell meine Mutter auf, deshalb ist die Geisterstunde kein so guter Zeitpunkt für Anrufe. Falls Sie mir jedoch mitzuteilen haben, daß sich unsere Bundeskanzlerin in ein Lebkuchenmesser gestürzt hat - also in wirklich wichtigen Fällen - habe ich dafür Verständnis.